Stefan Ochs Wettermail - Fr 20.09. 18:00

Wetter - am Montag nächste Chance auf ergiebigen Regen

Hallo!

Morgen am Samstag ist es heiter oder sogar wolkenlos und niederschlagsfrei. Der schwache Wind weht aus Ost. Maximal werden 22 Grad erreicht.

Am Sonntag schwächt sich unser Hoch ab. Zeitweise ist es sonnig, zeitweise ziehen aber auch schon hohe und mittelhohe Wolkenfelder durch. Tagsüber bleibt es trocken, am Abend sind erste Regentropfen nicht ausgeschlossen. Maximal erwarten die Wettermodelle 22 bis 24 Grad. Dabei haben wir es mit einer Inversion in 1000 m zu tun, d.h. die Sonne muss nur eine relativ dünne bodennahe Schicht erwärmen. Da könnten durchaus auch noch ein paar Grad mehr herausspringen. Es weht ein schwacher Südostwind.

Am Montag überquert uns von Westen her langsam eine Tiefdruckrinne mit einer eingelagerten Kaltfront. Es ist bedeckt mit länger anhaltenden Regenfällen. Voraussichtlich fallen 15-30 Liter Regen pro Quadratmeter. Maximal werden 16 Grad erreicht. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf West und frischt mäßig auf.

Ab Dienstag und Mittwoch folgen weitere Tiefausläufer mit einzelnen Regenfällen nach. Es gibt aber auch Zwischenaufheiterungen und die Temperaturen erreichen maximal 20 Grad.

Neue Kälterekorde hat es zwar nicht gegeben, aber immerhin haben in der vergangenen Nacht zum Freitag doch alle Talstationen Bodenfrost verzeichnet und viele auch Luftfrost (in 2 m Höhe). Am kältesten war es wie üblich in Nürnberg-Netzstall mit -2,4 Grad in 2 m Höhe und -4,7 Grad am Boden (in 5cm Höhe). Auch in der Nacht zum Sonntag besteht noch Frostgefahr, danach bleibt es nachts dank Wolken und Feuchtigkeit deutlich milder (Minima nahe 10 Grad).

Wird es am Montag wirklich klappen mit dem ergiebigen Regen? Groß war die Enttäuschung am 8/9. September, als es viel weniger regnete als erwartet. Und da kam dann auch die Frage auf, warum man denn die Trockenheit so viel genauer vorhersagen kann als den Regen. Nun da dahinter steckt ein einfaches Prinzip: Je großräumiger ein Phänomen ist, um so besser kann es vorhergesagt werden, je kleinräumiger, um so schlechter. Und Regengebiete sind eben viel kleiner als die Nicht-Regengebiete. Auch sind die Tiefs zwar häufig groß, aber die Regengebiete sind klein verglichen mit der Ausdehnung des Tiefs. Ein Regengebiet ist nämlich ein Konzentrationsprozess, die Luft strömt dort großräumig zusammen und damit sammelt sich auch der Wasserdampf an, der dann als Regen zu Boden fällt. Im Prinzip also vergleichbar mit einem Lottospiel, bei dem vielen genommen wird, während wenige überschüttet werden.

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