Am Donnerstagmorgen regnet es noch zeitweise, über Mittag lockert die Wolkendecke dann auf und nachmittags scheint die Sonne. Mit +10 Grad werden die höchsten Temperaturen im westlichen Steigerwald erreicht, während wir auf den Jurahöhen nur auf +6 Grad kommen. Die schwachen Winde wehen aus Süd.
Dann beginnt eine längere niederschlagsfreie und ruhige Inversionswetterlage. In der Höhe bleibt es mild, bodennah bildet sich eine Kaltluftschicht.
Am Freitag scheint noch meist die Sonne, während es am Samstag und Sonntag wahrscheinlich eher trüb ist durch Hochnebel. Mit Sonnenschein bis +6 Grad, unter dem Hochnebel nur maximal +2 Grad. Die schwachen Winde wehen aus Südost.
In der nächsten Woche von Montag bis Donnerstag wechselnd bewölkt mit zeitweiligem Sonnenschein. Tagsüber bis knapp über 0 Grad, am Donnerstag eventuell leichter Dauerfrost. In den Nächten kühlt es auf -3 bis -8 Grad ab. Wo noch Schnee liegt, sind auch Werte unter -10 Grad zu erwarten. Die schwachen Winde wehen aus Ost.
In der zweiten Hälfte der nächsten Woche stößt sibirische Kaltluft nach Skandinavien und Russland vor. Ob uns diese auch erreichen wird, kann man noch nicht sagen. Allerdings muss man doch ein gewisses Potential konstatieren für extrem kaltes Wetter Ende Januar / Anfang Februar.
Tatsächlich zeigt sich da eine gewisse Ähnlichkeit mit der Wetterlage Ende Januar 1956. Es folgte damals mit dem Februar der mit Abstand kälteste jemals verzeichnete Monat (also nicht nur der kälteste Februar, sondern der kälteste Monat überhaupt). Natürlich sucht man als Meteorologe unwillkürlich nach Vorzeichen, dass sich so ein Ereignis wiederholen könnte. Entschieden ist da jetzt aber noch gar nichts.
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Am Dienstag und Mittwoch fließen milde Atlantik-Luftmassen zu uns. An beiden Tagen ist es wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen Regenfällen. Tagsüber werden maximal +8 Grad erreicht. Wenn es nachts mal ein bisschen aufklart, haben wir aber ruckzuck Bodenfrost und Glätte durch überfrierende Nässe. Die schwachen Winde wehen aus südlichen Richtungen.
Anschließend dehnt sich ein russisches Hoch westwärts in Richtung Südschweden aus. Dadurch wird das nächste atlantische Tief am Donnerstag bereits über Irland blockiert und kommt nicht mehr weiter nach Osten voran. Bei uns ist es wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen und Regen fällt kaum mehr. Noch einmal ist es bis zu +8 Grad mild. Der schwache Wind dreht dabei auf Südost.
Bei der weiteren Entwicklung ab Freitag gibt es einen systematischen Unterschied zwischen den Ergebnissen der konventionellen Wettermodelle und denen der KI-Wettermodelle. Während erstere unentschlossen sind zwischen den milden atlantischen Tiefs im Westen und dem kalten Hoch im Osten, dominiert bei den KI-Modellen das russische Hoch, wandert nach Skandinavien und wir kommen in eine zunehmend kalte Ostströmung.
Angesichts der statistisch gesehen drückenden Überlegenheit der KI-Wettermodelle ist somit ab Freitag eher von einer zunehmend kalten Ostwetterlage auszugehen. Allerdings soll der Temperaturrückgang nur langsam verlaufen, mit Werten bis +2 Grad am kommenden Wochenende und dann Dauerfrost in der nächsten Woche. Nennenswerte Niederschläge werden nicht mehr erwartet.
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Der winterlich-kalte Witterungsabschnitt geht am Montag zu Ende. Vom Atlantik setzt sich mildere Luft durch.
Daher kommen am Montag zwischen 7 und 8 Uhr Niederschläge auf. Diese fallen zunächst allgemein als Schnee und gehen dann ab 11 Uhr von Mittelfranken nach Oberfranken fortschreitend in Regen über. Dabei bildet sich bei leicht negativen Temperaturen vorübergehend Glatteis, bevor sich die Lage ab ca. 16 Uhr durch einen Temperaturanstieg über 0 Grad wieder zu entspannen beginnt. In der Nacht zum Dienstag regnet es noch zeitweise, wobei die Temperaturen auf +3 Grad klettern. Die schwachen Winde wehen aus südlichen Richtungen.
Verursacht wird die Glatteis-Wetterlage am Montag durch eine Luftschicht mit positiven Temperaturen in 1500-2000 m Höhe und negativen Temperaturen darüber und darunter. Die Schneeflocken fallen durch diese Luftschicht und tauen. Am Boden kommen sie dann als unterkühltes Wasser an bzw. teilweise gefrieren die Regentropfen dann auch zu Eiskörnern. Eine komplizierte Geschichte also und daher gibt es eine ziemliche Unsicherheit bei den Prognosen. Aktuell zumindest sieht es nicht hochdramatisch aus, weil während der Phase mit dieser Eisregen-Temperaturschichtung nur schwache Niederschläge erwartet werden.
Von Dienstag bis Sonntag hält zwar die Zufuhr milder Meeresluftmassen bei uns an, es kommt aber kein großer Schwung in die Sache. Atlantische Tiefausläufer lösen sich bei uns auf und dringen nicht bis nach Osteuropa vor (wechselnd bewölkt, gelegentlich etwas Regen). Nach einem Anstieg der Temperaturen auf +6 Grad setzt nach der Wochenmitte wieder eine leicht fallende Tendenz ein. Insgesamt sieht das verglichen mit dem aufregenden Montag alles sehr ereignislos und langweilig aus.
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Der Sonntag ist ein heiterer bis wolkiger Tag ohne Niederschläge. Dabei tendenziell mehr Sonnenschein in Mittel- als in Oberfranken. Die höchste Temperatur wird mit -2 Grad im Raum Erlangen-Nürnberg erreicht, während man auf den Jurahöhen nicht über -5 Grad hinauskommt. Es wehen nur sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen.
Bereits in der Nacht zum Montag macht sich eine von Westen herannahende Warmfront durch aufziehende Bewölkung und einen schwachen Südostwind bemerkbar, was die Abkühlung auf -5 Grad begrenzt.
Am Montagmorgen kommen Niederschläge auf. Diese fallen zunächst als Schnee und gehen dann im Laufe des Tages in Regen über. Zugleich steigen die Temperaturen nachmittags über 0 Grad. Die schwachen und in höheren Lagen in Böen auch frischen Winde wehen aus Südost. Damit sehen die Prognosen im Hinblick auf Glatteis aktuell nicht mehr so kritisch aus. Das letzte Wort ist da aber noch nicht gesprochen, insbesondere sieht der schnelle Anstieg in den positiven Temperaturbereich angesichts der nur schwachen Winde etwas unrealistisch aus.
In der Nacht zum Dienstag regnet es zeitweise bei Temperaturen um +2 Grad.
Anschließend wird bis Donnerstag mit schwachen bis mäßigen Südwestwinden Atlantikluft zu uns geführt. Zeitweise regnet es und die Temperaturen steigen auf 4 bis 7 Grad.
Im weiteren Verlauf - so weit die Ergebnisse der Wettermodelle reichen - relativ ruhig, atlantische Tiefs streifen uns nur gelegentlich. Am Tag bis +7 und nachts um 0 Grad.
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Das ehemalige Sturmtief zieht unter Auflösung von Nordrhein-Westfalen kommend direkt über uns hinweg nach Südosten. Es bringt uns länger anhaltende Niederschläge, die in Schnee übergehen. Dabei sinkt die 0-Grad-Grenze bis Samstagmorgen auf 400 m und verharrt dann tagsüber dort, d.h. in tiefen Lagen bleibt der Schnee nicht richtig liegen, während in höheren Lagen 10 cm Neuschnee dazukommen. Am Abend kommt mit vorübergehend leicht auffrischenden Nordwinden deutlich kältere Luft zu uns, die Schneefälle klingen ab, die Temperaturen sinken auf -5 Grad bis -10 Grad.
Am Sonntag ist es vor allem in der Fränkischen Schweiz ab und zu wolkig und ansonsten heiter. Niederschläge fallen nicht. Maximal werden nur -3 Grad erreicht. Es wehen sehr schwache Winde.
In den überwiegend klaren Nächten zum Sonntag und zum Montag kühlt es meist auf -8 bis -20 Grad, lokal über einer dicken Schneedecke vielleicht sogar noch weiter ab.
Etwas Sorgen bereitet mir das Montagswetter. Es erreicht uns von Südwesten her eine Warmfront, wobei es in höheren Luftschichten zu einem schnellen Temperaturanstieg über 0 Grad kommt, während in tiefen Schichten weiter Frost herrscht. Daher bringt die Front - wenn überhaupt - nur anfangs kurzzeitig Schnee und dann Regen, der bei negativen Temperaturen am Boden gefriert. Nun kommt es bei solchen Wetterlagen stark auf die Dicke der Eisschicht, also auf die Regenmengen an. Und da sind 1-2 mm wie beim GFS-Wettermodell nicht so kritisch, während die 5 mm beim deutschen ICON-Modell schon ziemlich dramatisch wären.
Wenn es um Glatteis geht, ist übrigens die Niederschlagsmenge in mm praktischer, weil diese direkt die Dicke des Eises angibt. Liter pro Quadratmeter sind natürlich mathematisch identisch, aber in diesem Fall nicht so anschaulich.
Ab Dienstag ist dann nicht mehr viel los. Sehr milde Luftmassen kühlen bodennah ab. Es ist wechselnd bewölkt und gelegentlich fällt etwas Regen. Am Tag bis +6, nachts um 0 Grad, schwache Südostwinde.
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Ein von Belgien nach Nordrhein-Westfalen ziehendes Tief lenkt am Freitag milde Atlantikluft zu uns. Der Regen zieht am Morgen nach Osten ab bzw. in der östlichen Fränkischen Schweiz hören die Schneefälle auf. Anschließend scheint zeitweise die Sonne und die Temperaturen steigen auf +3 (Hollfeld) bis +6 Grad (Bad Windsheim). Am Nachmittag trübt es von Nordwesten her ein und es kommen länger anhaltende leichte Niederschläge auf, die am Abend und in der Nacht sukzessive bis 300 m herab von Regen in Schnee übergehen. Der in Böen frische bis starke Wind dreht allmählich von Süd auf Südwest.
Am Freitagmorgen liegen voraussichtlich 20 cm Schnee in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz und 10 cm Schnee in den übrigen Gebieten. In tieferen Lagen geht im Tagesverlauf die Hälfte des Schnees durch das Tauwetter verloren, während in höheren Lagen die nicht so großen Verluste am Abend durch die neuen Schneefälle sogar überkompensiert werden.
Am Samstag ist es bedeckt mit länger anhaltenden leichten Schneefällen. Die 0-Grad-Grenze liegt zunächst bei 400 m. Nachmittags hält dann auch in tiefen Lagen Frost Einzug. Dabei wehen schwache Westwinde.
Am Samstagabend fließt mit in Böen starken Nordwinden sehr kalte Luft zu uns und die Temperaturen sinken auf -7 Grad. Zugleich klingen die Schneefälle ab und die Wolkendecke lockert auf.
Am Sonntag ist es heiter bis wolkig, niederschlagsfrei und schwachwindig. Maximal werden nur -3 Grad erreicht. In den Nächten zum Sonntag und zum Montag -10 bis -20 Grad (je nach Aufklaren und Schneedecke).
In der nächsten Woche strömen milde Luftmassen aus Südwesteuropa zu uns. Die kalte Großwetterlage wird damit beendet. Die Dynamik ist aber nicht groß (wenig Wind), so dass die bodennahe Kaltluft nur zögerlich beseitigt wird. Am Montag kann im Tagesverlauf eine Warmfront stärkere Schneefälle bzw. Glatteisregen bringen. An den Folgetagen regnet es hier und da noch gelegentlich bei leicht positiven Temperaturen.
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Das Frontensystem eines vom Ärmelkanal ostwärts ziehenden Tiefs erfasst uns am Donnerstagabend mit starken Schneefällen. In der Nacht halten die Niederschläge an, gehen aber von Südwest nach Nordost fortschreitend in Regen über, der vorübergehend gefrieren kann. Am Freitagmorgen haben wir Temperaturen zwischen +5 Grad in Bad Windsheim und 0 Grad in Hollfeld. Dabei weht ein in Böen starker Südostwind.
Anschließend ist die Entwicklung bis Sonntag etwas unsicher, weil Zugbahn und Intensität des Tiefs nicht genau genug vorhergesagt werden können. Hier die wahrscheinlichste Entwicklung, wobei mögliche Abweichungen in die Richtung weniger Niederschlag, weniger Wind und höhere Temperaturen gehen:
Tagsüber liegt das Tief am Freitag über Nordrhein-Westfalen. Um das Tief herum bildet sich ein spiralförmiges Niederschlagsband, das uns nach einer Niederschlagspause nachmittags von Nordwesten her erfasst. Diese Niederschläge halten lange an und gehen in der Nacht zum Samstag sukzessive bis in tiefere Lagen in Schnee über. Dabei sinkt die 0-Grad-Grenze langsam von 800 auf 400 m. Demnach würde der Schnee in tiefen Lagen also nicht richtig liegen bleiben. Der in Böen starke und in höheren Lagen sogar stürmische Wind weht aus Südwest.
Nasser Neuschnee und der starke Wind könnten in der Nacht zum Samstag zu Schäden führen (Schneebruch, Leiterseilschwingungen bei Hochspannungsleitungen).
Am Samstag zieht das Tief unter Auflösung in Richtung Ungarn. Bei uns ist es bedeckt mit länger anhaltenden, aber nur wenig ergiebigen Schneefällen. Dabei sinken die Temperaturen im Tagesverlauf auf -5 Grad. Der in Böen frische Wind dreht von Südwest auf Nordwest.
Bitterkalt am Sonntag mit Höchsttemperaturen von nur -7 Grad. Dafür aber auch zeitweise sonnig und windschwach.
Am Montag beginnt vor allem in höheren Luftschichten eine Milderung und es schneit zeitweise. Dabei wehen südöstliche Winde und auch an den Folgetagen kommt der Wind noch aus dieser Richtung. Da setzt sich die in der Höhe immer weiter fortschreitende Erwärmung nicht so fulminant nach unten durch wie bei westlichen Winden.
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Das Frontensystem eines vom Ärmelkanal ostwärts ziehenden Tiefs erfasst uns am Donnerstagabend mit starken Schneefällen. In der Nacht halten die Niederschläge an, gehen aber von Südwest nach Nordost fortschreitend in Regen über, der vorübergehend gefrieren kann. Am Freitagmorgen haben wir Temperaturen zwischen +4 Grad in Bad Windsheim und 0 Grad in Hollfeld. Dabei weht ein in Böen starker Südostwind.
Tagsüber liegt das Tief am Freitag über Nordrhein-Westfalen. Um das Tief herum bildet sich wahrscheinlich ein spiralförmiges Niederschlagsband, das uns nach einer Niederschlagspause nachmittags von Nordwesten her erfasst. Diese Niederschläge halten lange an und gehen in der Nacht zum Samstag sukzessive bis in tiefere Lagen in Schnee über. Dabei sinkt die 0-Grad-Grenze langsam von 800 auf 400 m. Demnach würde der Schnee in tiefen Lagen nicht richtig liegen bleiben, falls es überhaupt so kommt, denn dieses zweite Niederschlagsgebiet gibt es bei einigen Wettermodellen gar nicht. Der in Böen starke und in höheren Lagen sogar stürmische Wind weht aus Südwest.
Nasser Neuschnee und der starke Wind könnten in der Nacht zum Samstag zu Schäden führen (Schneebruch, Leiterseilschwingungen bei Hochspannungsleitungen).
Am Samstag zieht das Tief weiter über Thüringen und Tschechien. Bei uns ist es bedeckt mit länger anhaltenden leichten Schneefällen. Dabei sinken die Temperaturen im Tagesverlauf auf -5 Grad. Der in Böen frische Wind dreht von Südwest auf Nordwest.
Bitterkalt am Sonntag mit Höchsttemperaturen von nur -7 Grad. Dafür aber auch zeitweise sonnig und windschwach.
Am Montag wird es vor allem in höheren Luftschichten milder und es schneit zeitweise. Dabei wehen aber südöstliche Winde und auch an den Folgetagen kommt der Wind noch aus dieser Richtung. Da setzt sich die Wärme aus der Höhe erfahrungsgemäß nicht so fulminant nach unten durch.
Richtig toll soll es am Freitag zwischen Hamburg und Hannover zugehen. Da verbleibt man nämlich an der Nordostflanke des Tiefs in der Kaltluft und bei Temperaturen um -3 Grad werden 20 cm Neuschnee mit starken Verwehungen erwartet.
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Die Wolkendecke soll morgen Mittwoch am Nachmittag auflockern, so dass die Sonne herauskommt. Bis dahin fallen immer wieder mal ein paar Schneeflocken, wobei aber keine messbaren Neuschneemengen erwartet werden. In der Nacht bei -7, am Tag bei -3 Grad. Der schwache Wind dreht von West auf Süd.
In der Nacht zum Donnerstag überquert uns ein schwacher Tiefausläufer mit seinem Schneefallgebiet (3 cm Neuschnee).
Tagsüber klingen die Schneefälle am Donnerstag vorübergehend ab, bevor uns dann am Abend von Westen her eine Warmfront mit starkem Schneefall beeinflusst. Die Temperaturen steigen auf 0 Grad und die schwachen Winde wehen aus Süd.
In der Nacht zum Freitag gehen die Schneefälle von Südwest nach Nordost fortschreitend in Regen über.
Tagsüber befinden wir uns am Freitag im Warmsektor des über Niedersachsen nach Osten ziehenden Tiefs. Bei Temperaturen um +5 Grad scheint mal die Sonne, mal gibt es einen Regenschauer. Der in Böen starke Wind weht aus Süd bis Südwest.
Die Taupunkte liegen am Freitagnachmittag bei +2 Grad, d.h. auf der Schneedecke kondensiert Wasser und durch die damit freiwerdende Wärme dürfte ziemlich viel Schnee abtauen.
Am Samstag zieht dann das abziehende Tief einen Schwall skandinavischer Kaltluft zu uns nach Mitteleuropa herein. Die Temperaturen stürzen auf -10 Grad und es schneit noch zeitweise leicht. Diesen Kälteeinbruch zeigen fast alle Wettermodelle. Allerdings spielt das deutsche ICON nicht mit (kaum unter 0 Grad) und die Ensemble-Prognosen der anderen Modelle zeigen auch noch Unsicherheiten.
Wenn es nach den KI-Wettermodellen geht, ist die Entwicklung in der nächsten Woche klar: Es herrscht eine feuchte und milde Südwestströmung und bei Temperaturen bis 10 Grad regnet es zeitweise. Die konventionellen Modelle (also ohne künstliche Intelligenz) sind zurückhaltender. Da kommt die Südwestströmung nicht so richtig in Gang, Niederschläge fallen kaum, die Erwärmung bezieht sich vor allem auf höhere Luftschichten und bodennah hält sich Kaltluft.
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Bis einschließlich Mittwoch tut sich bei unserem Wetter noch nicht viel. Es ist wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Gelegentlich schneit es geringfügig. Am Tag bis maximal -1, nachts bis unter -10 Grad. Die schwachen Winde wehen aus Südwest bis Süd.
Und dann wird es spannend. Ein kräftiges Tief zieht von der Bretagne kommend über nach Deutschland nach Osten. Es bringt einen Schub feuchtmilder Atlantikluft mit. Dadurch beginnen voraussichtlich ab Donnerstagnachmittag leichte Schneefälle. Die Niederschläge werden dann am Freitag kräftiger. Falls sich die mitgeführte mildere Luft in tiefen Schichten deutlich bemerkbar machen sollte, geht der Schneefall vorübergehend in Regen über bei Temperaturen bis +4 Grad. Sicher ist das aber nicht, es gibt auch Varianten, bei denen bei Temperaturen um 0 Grad ausschließlich Schnee fällt. Da können dann durchaus 15-20 cm Neuschnee zusammenkommen. Je nach Zugbahn bleiben die Winde schwach (südliche Variante) oder frischen stark aus Südwest auf (nördliche Variante).
Rückseitig zieht das Tief einen Schwall skandinavischer Kaltluft zu uns herein. Es schneit am Samstag zeitweise und die Temperaturen sinken je nach Wettermodell auf 0 bis -10 Grad.
Für den Sonntag sieht es nach einem massiven Vorstoß milderer Atlantikluft aus mit Niederschlägen, die von Schnee in Regen übergehen. Damit beginnt dann eine milde Südwestwetterlage. Davon abweichend verliert dieser sonntägliche Warmluft-Vorstoß beim IFS-Wettermodell (bestes konventionelles Modell) über Deutschland an Kraft, kann die Kaltluft nicht richtig ausräumen und letztlich geht das dann in eine sehr kalte Ostwetterlage über. Intuitiv kommt einem diese IFS-Variante nicht plausibel vor. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die KI-Wettermodelle da absolut nicht mitspielen, weil sie eben wie ein Mensch die gewöhnlichen Entwicklungsvarianten favorisieren.
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