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Wetter - es ist viel los, erst Schnee, dann Regen, dann wieder Schnee
Mi 07.01. 23:35
Hallo!

Das Frontensystem eines vom Ärmelkanal ostwärts ziehenden Tiefs erfasst uns am Donnerstagabend mit starken Schneefällen. In der Nacht halten die Niederschläge an, gehen aber von Südwest nach Nordost fortschreitend in Regen über, der vorübergehend gefrieren kann. Am Freitagmorgen haben wir Temperaturen zwischen +5 Grad in Bad Windsheim und 0 Grad in Hollfeld. Dabei weht ein in Böen starker Südostwind.

Anschließend ist die Entwicklung bis Sonntag etwas unsicher, weil Zugbahn und Intensität des Tiefs nicht genau genug vorhergesagt werden können. Hier die wahrscheinlichste Entwicklung, wobei mögliche Abweichungen in die Richtung weniger Niederschlag, weniger Wind und höhere Temperaturen gehen:

Tagsüber liegt das Tief am Freitag über Nordrhein-Westfalen. Um das Tief herum bildet sich ein spiralförmiges Niederschlagsband, das uns nach einer Niederschlagspause nachmittags von Nordwesten her erfasst. Diese Niederschläge halten lange an und gehen in der Nacht zum Samstag sukzessive bis in tiefere Lagen in Schnee über. Dabei sinkt die 0-Grad-Grenze langsam von 800 auf 400 m. Demnach würde der Schnee in tiefen Lagen also nicht richtig liegen bleiben. Der in Böen starke und in höheren Lagen sogar stürmische Wind weht aus Südwest.

Nasser Neuschnee und der starke Wind könnten in der Nacht zum Samstag zu Schäden führen (Schneebruch, Leiterseilschwingungen bei Hochspannungsleitungen).

Am Samstag zieht das Tief unter Auflösung in Richtung Ungarn. Bei uns ist es bedeckt mit länger anhaltenden, aber nur wenig ergiebigen Schneefällen. Dabei sinken die Temperaturen im Tagesverlauf auf -5 Grad. Der in Böen frische Wind dreht von Südwest auf Nordwest.

Bitterkalt am Sonntag mit Höchsttemperaturen von nur -7 Grad. Dafür aber auch zeitweise sonnig und windschwach.

Am Montag beginnt vor allem in höheren Luftschichten eine Milderung und es schneit zeitweise. Dabei wehen südöstliche Winde und auch an den Folgetagen kommt der Wind noch aus dieser Richtung. Da setzt sich die in der Höhe immer weiter fortschreitende Erwärmung nicht so fulminant nach unten durch wie bei westlichen Winden.

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Wetter - lebhaft, windig, erst Schnee, dann Regen, dann wieder Schnee (Vorabversion)
Mi 07.01. 20:23
Hallo!

Das Frontensystem eines vom Ärmelkanal ostwärts ziehenden Tiefs erfasst uns am Donnerstagabend mit starken Schneefällen. In der Nacht halten die Niederschläge an, gehen aber von Südwest nach Nordost fortschreitend in Regen über, der vorübergehend gefrieren kann. Am Freitagmorgen haben wir Temperaturen zwischen +4 Grad in Bad Windsheim und 0 Grad in Hollfeld. Dabei weht ein in Böen starker Südostwind.

Tagsüber liegt das Tief am Freitag über Nordrhein-Westfalen. Um das Tief herum bildet sich wahrscheinlich ein spiralförmiges Niederschlagsband, das uns nach einer Niederschlagspause nachmittags von Nordwesten her erfasst. Diese Niederschläge halten lange an und gehen in der Nacht zum Samstag sukzessive bis in tiefere Lagen in Schnee über. Dabei sinkt die 0-Grad-Grenze langsam von 800 auf 400 m. Demnach würde der Schnee in tiefen Lagen nicht richtig liegen bleiben, falls es überhaupt so kommt, denn dieses zweite Niederschlagsgebiet gibt es bei einigen Wettermodellen gar nicht. Der in Böen starke und in höheren Lagen sogar stürmische Wind weht aus Südwest.

Nasser Neuschnee und der starke Wind könnten in der Nacht zum Samstag zu Schäden führen (Schneebruch, Leiterseilschwingungen bei Hochspannungsleitungen).

Am Samstag zieht das Tief weiter über Thüringen und Tschechien. Bei uns ist es bedeckt mit länger anhaltenden leichten Schneefällen. Dabei sinken die Temperaturen im Tagesverlauf auf -5 Grad. Der in Böen frische Wind dreht von Südwest auf Nordwest.

Bitterkalt am Sonntag mit Höchsttemperaturen von nur -7 Grad. Dafür aber auch zeitweise sonnig und windschwach.

Am Montag wird es vor allem in höheren Luftschichten milder und es schneit zeitweise. Dabei wehen aber südöstliche Winde und auch an den Folgetagen kommt der Wind noch aus dieser Richtung. Da setzt sich die Wärme aus der Höhe erfahrungsgemäß nicht so fulminant nach unten durch.

Richtig toll soll es am Freitag zwischen Hamburg und Hannover zugehen. Da verbleibt man nämlich an der Nordostflanke des Tiefs in der Kaltluft und bei Temperaturen um -3 Grad werden 20 cm Neuschnee mit starken Verwehungen erwartet.

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Wetter - zunehmend wechselhaft, starke Temperaturschwankungen, mal Schnee, mal Regen
Di 06.01. 13:49
Hallo!

Die Wolkendecke soll morgen Mittwoch am Nachmittag auflockern, so dass die Sonne herauskommt. Bis dahin fallen immer wieder mal ein paar Schneeflocken, wobei aber keine messbaren Neuschneemengen erwartet werden. In der Nacht bei -7, am Tag bei -3 Grad. Der schwache Wind dreht von West auf Süd.

In der Nacht zum Donnerstag überquert uns ein schwacher Tiefausläufer mit seinem Schneefallgebiet (3 cm Neuschnee).

Tagsüber klingen die Schneefälle am Donnerstag vorübergehend ab, bevor uns dann am Abend von Westen her eine Warmfront mit starkem Schneefall beeinflusst. Die Temperaturen steigen auf 0 Grad und die schwachen Winde wehen aus Süd.

In der Nacht zum Freitag gehen die Schneefälle von Südwest nach Nordost fortschreitend in Regen über.

Tagsüber befinden wir uns am Freitag im Warmsektor des über Niedersachsen nach Osten ziehenden Tiefs. Bei Temperaturen um +5 Grad scheint mal die Sonne, mal gibt es einen Regenschauer. Der in Böen starke Wind weht aus Süd bis Südwest.

Die Taupunkte liegen am Freitagnachmittag bei +2 Grad, d.h. auf der Schneedecke kondensiert Wasser und durch die damit freiwerdende Wärme dürfte ziemlich viel Schnee abtauen.

Am Samstag zieht dann das abziehende Tief einen Schwall skandinavischer Kaltluft zu uns nach Mitteleuropa herein. Die Temperaturen stürzen auf -10 Grad und es schneit noch zeitweise leicht. Diesen Kälteeinbruch zeigen fast alle Wettermodelle. Allerdings spielt das deutsche ICON nicht mit (kaum unter 0 Grad) und die Ensemble-Prognosen der anderen Modelle zeigen auch noch Unsicherheiten.

Wenn es nach den KI-Wettermodellen geht, ist die Entwicklung in der nächsten Woche klar: Es herrscht eine feuchte und milde Südwestströmung und bei Temperaturen bis 10 Grad regnet es zeitweise. Die konventionellen Modelle (also ohne künstliche Intelligenz) sind zurückhaltender. Da kommt die Südwestströmung nicht so richtig in Gang, Niederschläge fallen kaum, die Erwärmung bezieht sich vor allem auf höhere Luftschichten und bodennah hält sich Kaltluft.

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Wetter - ab Donnerstag spannend, Tief mit Schnee und Regen
Mo 05.01. 12:44
Hallo!

Bis einschließlich Mittwoch tut sich bei unserem Wetter noch nicht viel. Es ist wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Gelegentlich schneit es geringfügig. Am Tag bis maximal -1, nachts bis unter -10 Grad. Die schwachen Winde wehen aus Südwest bis Süd.

Und dann wird es spannend. Ein kräftiges Tief zieht von der Bretagne kommend über nach Deutschland nach Osten. Es bringt einen Schub feuchtmilder Atlantikluft mit. Dadurch beginnen voraussichtlich ab Donnerstagnachmittag leichte Schneefälle. Die Niederschläge werden dann am Freitag kräftiger. Falls sich die mitgeführte mildere Luft in tiefen Schichten deutlich bemerkbar machen sollte, geht der Schneefall vorübergehend in Regen über bei Temperaturen bis +4 Grad. Sicher ist das aber nicht, es gibt auch Varianten, bei denen bei Temperaturen um 0 Grad ausschließlich Schnee fällt. Da können dann durchaus 15-20 cm Neuschnee zusammenkommen. Je nach Zugbahn bleiben die Winde schwach (südliche Variante) oder frischen stark aus Südwest auf (nördliche Variante).

Rückseitig zieht das Tief einen Schwall skandinavischer Kaltluft zu uns herein. Es schneit am Samstag zeitweise und die Temperaturen sinken je nach Wettermodell auf 0 bis -10 Grad.

Für den Sonntag sieht es nach einem massiven Vorstoß milderer Atlantikluft aus mit Niederschlägen, die von Schnee in Regen übergehen. Damit beginnt dann eine milde Südwestwetterlage. Davon abweichend verliert dieser sonntägliche Warmluft-Vorstoß beim IFS-Wettermodell (bestes konventionelles Modell) über Deutschland an Kraft, kann die Kaltluft nicht richtig ausräumen und letztlich geht das dann in eine sehr kalte Ostwetterlage über. Intuitiv kommt einem diese IFS-Variante nicht plausibel vor. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die KI-Wettermodelle da absolut nicht mitspielen, weil sie eben wie ein Mensch die gewöhnlichen Entwicklungsvarianten favorisieren.

Wetterochs

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Wetter - bis Mittwoch ruhig und frostig-kalt, ab Donnerstag unbeständig und zunehmend unsicher
Sa 03.01. 19:02
Hallo!

Von Sonntag bis Mittwoch bestimmen hochreichend kalte Luftmassen unser Wetter. Dabei liegen wir in einer Zone mit relativ hohem Luftdruck und leicht absinkenden Luftbewegungen. Es ist wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Hier und da fallen mal ein paar Schneeflocken, die Gesamtneuschneemengen dürften dabei aber unter 1 cm liegen. Die Temperaturen sinken, die Tageshöchsttemperaturen gehen von 0 auf -4 Grad zurück. Nachts -4 bis -10 Grad und bei längerem Aufklaren über Schnee auch bis -20 Grad. Anfangs ist der Südwestwind in Böen noch frisch. Insgesamt lässt der Wind aber immer weiter nach, ab Dienstag sind kaum noch Luftbewegungen zu erwarten.

Am Donnerstag machen sich erste atlantische Tiefausläufer bemerkbar. Die Temperaturen steigen von -6 auf 0 Grad. Zeitweilige Niederschläge fallen noch als Schnee.

Am Freitag zieht ein kräftiges Tief von England kommend über Deutschland nach Osten. Wir kommen dabei voraussichtlich auf die milde Südseite. Es regnet kräftig und die Temperaturen steigen auf +6 Grad. Der Südwestwind ist in Böen stark.

In Norddeutschland weht der Wind am Freitag dagegen aus Ost und es herrscht Dauerfrost bei kräftigem Schneefall. Man sieht also, dass es auf die genaue Zugbahn dieses Tiefs ankommt und diese kann man eigentlich so weit im Voraus nicht mit der notwendigen Genauigkeit vorhersagen. Also bei uns ist es am Freitag wahrscheinlich mild und regnerisch, aber Überraschungen mit Frost und Schnee sind möglich, falls sich das Tief zu einer etwas südlicheren Bahn entscheiden sollte.

Wetterochs

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Wetter - Schnee
Fr 02.01. 09:48
Hallo!

Nun ging es also mal in die andere Richtung, also mehr Niederschläge und damit mehr Schnee als erwartet. Aktuell haben wir dadurch überall eine Schneedecke (meist 3 cm).

Tagsüber scheint heute am Freitag zeitweise die Sonne, die 0-Grad-Grenze steigt vorübergehend auf 500 m und in tiefen Lagen werden Temperaturen von +2 Grad erreicht. Dazu weht ein in Böen starker bis stürmischer Westwind. Die Luft ist trocken mit Taupunkten um -3 Grad, so dass die positiven Lufttemperaturen der Schneedecke mangels Kondensationswärme nur wenig zusetzen können. Für den späteren Nachmittag werden stärkere Schneeschauer erwartet, die voraussichtlich 3 cm Neuschnee bringen. Anschließend sinken die Temperaturen allgemein unter 0 Grad.

Morgen am Samstag und übermorgen am Sonntag ist es wechselnd bewölkt mit zunehmenden Zwischenaufheiterungen. Vor allem in der Fränkischen Schweiz bilden sich noch einzelne Schneeschauer, die aber wenig ergiebig sind. Der Südwestwind lässt ganz allmählich nach und ist am Sonntag in Böen noch frisch. Es herrscht leichter Dauerfrost mit nächtlichen Tiefsttemperaturen in den kommenden beiden Nächten nahe -4 Grad.

Nach einer -10 bis -20 Grad kalten Nacht (je nach Schneedecke) ist es am Montag heiter bis wolkig ohne nennenswerten Schneefall. Maximal nur -3 Grad. Es wehen sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen.

Am Dienstag und Mittwoch liegen wir im Zentrum eines mit Kaltluft angefüllten Tiefs. Weiterhin herrscht Dauerfrost und nachts sind wir bei Aufklaren ruckzuck unter -10 Grad. Dabei ist es unterschiedlich bewölkt. Leichte Schneefälle sind möglich. Die Winde sind sehr schwach.

Die Entwicklung in der zweiten Hälfte der nächsten Woche ist weiterhin unsicher. Inzwischen sind die milden Varianten wieder auf dem Vormarsch (zu 70 %): Aufkommende Schneefälle, die in Regen übergehen, windig und Temperaturanstieg auf +6 Grad. Frostig kalte Varianten gibt es aber immer noch (zu 30 %). Vielleicht kommt am Ende eine Mischung heraus: Nasskalt mit Temperaturen um 0 Grad und in tiefen Lagen zeitweise Schneematsch.

Wetterochs

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Wetter - nur am Freitag in tiefen Lagen etwas über 0 Grad, ansonsten Dauerfrost
Do 01.01. 19:36
Hallo!

Das neue Jahr hat schon gleich mit Meteorologen-Frust begonnen, denn der für die Fränkische Schweiz versprochene Schnee ist nicht gekommen. Und bei Schnee sieht man eben eine falsche Niederschlagsprognose optisch ganz deutlich.

Am Freitag weht ein in Böen starker bis stürmischer Westwind. Schnee fällt vor allem am frühen Morgen. Tagsüber ist es wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen und es bilden sich noch vereinzelt leichte Schneeschauer. In der Fränkischen und der Hersbrucker Schweiz soll sich eine 4 cm dicke Schneedecke bilden. Ansonsten verschwindet der Schnee am Boden tagsüber wieder, weil die Niederschlagsmengen gering und die Temperaturen unterhalb von 400 m leicht positiv sind.

Am Samstag und am Sonntag ist es wechselnd bewölkt. Der Westwind lässt zögerlich nach, in Böen ist er in tiefen Lagen noch frisch und in höheren stark. Es herrscht leichter Dauerfrost. Schneeschauer treten vor allem in der Fränkischen und in der Hersbrucker Schweiz auf, wo die Schneedecke auf 10 cm anwachsen soll. Ansonsten sind die Niederschlagsmengen nur gering.

Von Montag bis Mittwoch herrscht ruhiges und kaltes Winterwetter. Es ist wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Gelegentlich fallen mal ein paar Schneeflocken, die Mengen werden aber kaum messbar sein. Es herrscht allgemein Dauerfrost, nachts sinken die Temperaturen auf -10, über Schnee sogar bis -20 Grad. Die sehr schwachen Winde wehen aus wechselnden Richtungen.

Bei der weiteren Entwicklung in der zweiten Hälfte der nächsten Woche scheiden sich weiterhin die Geister. Vom Atlantik kommt ein Tief herangezogen. Bei einer südlichen Bahn (zu 60 %) entwickelt sich eine sehr kalte Ostwetterlage mit Schneefällen und Temperaturen von -5 Grad am Tag und unter -10 Grad in der Nacht. Schlägt das Tief eine nördlichere Bahn ein (zu 40 %), steigen die Temperaturen über 0 Grad und der Schnee geht in Regen über.

Ein gutes neues Jahr wünscht der Wetterochs

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Wetter - winterlich, zeitweise Schneefall
Mi 31.12. 12:04
Hallo!

Heute am Mittwoch ist es bedeckt mit Schneefällen. Diese bringen in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz 5 cm Neuschnee. Ansonsten sind die Mengen nur gering. Der Westwind ist in tiefen Lagen in Böen frisch und in höheren Lagen stark mit örtlichen Verwehungen. Es herrscht leichter Dauerfrost.

In der zweiten Hälfte der kommenden Nacht klingen die Schneefälle ab. Es bleibt aber bedeckt. Weiterhin herrscht allgemein leichter Frost in der Größenordnung -1 bis -2 Grad. Der Westwind lässt in tiefen Lagen vorübergehend nach, während es in höheren Lagen weiterhin starke Böen gibt.

Am Donnerstag und Freitag ist es windig. Der Südwestwind ist in Böen häufig stark und gelegentlich sogar stürmisch. Zeitweise schneit es. Allerdings steigt die 0-Grad-Grenze langsam von 300 auf 400 m, so dass es in tiefen Lagen auch zur Matschbildung kommt. In der Hersbrucker Schweiz soll die Schneedecke auf 10 bis 15 cm anwachsen. In exponierten höheren Lagen kommt es zu starken Schneeverwehungen mit entsprechenden Behinderungen.

Am Samstag und Sonntag lässt der Westwind nach und die Temperaturen sinken etwas, so dass wieder allgemein Dauerfrost herrscht. Zeitweise schneit es. Im Regnitztal weiterhin nur wenig ergiebig, während die Schneedecke in der Fränkischen und in der Hersbrucker Schweiz auf 20 cm anwachsen soll.

Nach den neuesten Prognosen ist es wahrscheinlich (zu 60 %) in der gesamten nächsten Woche winterlich kalt. Um die Wochenmitte herum kann es stärker schneien, wobei da die Temperaturen in tiefen Lagen vorübergehend etwas über 0 Grad steigen können. Ansonsten herrscht Dauerfrost.

Die gestern Abend noch für Mitte nächster Woche erwartete Milderung ist in den Modell-Ergebnissen wieder auf dem Rückzug und kommt nur noch zu 40 % vor. Erfahrungsgemäß springt das aber in solchen Fällen mehrfach zwischen den Varianten hin und her, also da ist noch nichts entschieden.

Einen guten Rutsch wünscht der Wetterochs

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Wetter - kalt, in der Fränkischen Schweiz viel, ansonsten nur wenig Schnee
Di 30.12. 10:45
Hallo!

Die eingeflossene trocken-kalte Luft kühlt in der kommenden klaren Nacht zum Mittwoch stark ab auf Temperaturen nahe -10 Grad.

Morgen am Mittwoch herrscht leichter Dauerfrost. Zeitweise schneit es, in der Fränkischen Schweiz kräftig mit 10 cm Neuschnee, ansonsten aber nur leicht mit kaum mehr als 1-2 cm Neuschnee. Dabei weht ein in Böen in tiefen Lagen frischer und in höheren Lagen starker Westwind. Örtlich kommt es zu Behinderungen durch Schneeverwehungen, besonders anfällig dafür ist die A9.

In der Silvesternacht klingen die Schneefälle ab. Der Westwind lässt aber nur zögerlich nach. Weiterhin herrscht leichter Dauerfrost.

Am Donnerstag und am Freitag ist es stark bewölkt mit leichten Schneeschauern. Tagsüber unterhalb von 400 m leicht positive Temperaturen, ansonsten herrscht Frost. Der Südwestwind ist in Böen stark bzw. in höheren Lagen auch stürmisch.

Am Samstag und Sonntag ist der Südwest- bis Westwind nur noch schwach. Die Temperaturen gehen zurück (Höchsttemperatur im Regnitztal +1 bzw. -1 Grad). Nachts tritt wieder Frost bis unter -5 Grad auf. Dabei ist es wechselnd bewölkt. Ob nennenswert Schnee fallen wird, ist noch unsicher. Beim ICON-Modell gibt es von Samstag auf Sonntag allgemein ca. 5 cm Neuschnee.

Es mehren sich die Zeichen für eine Umstellung der Großwetterlage Mitte nächster Woche. Das blockierende Hoch bei Grönland / Island löst sich nämlich auf und damit kann eine milde Westströmung in Gang kommen. Ich würde die Chancen auf eine durchgreifende Milderung Mitte nächster Woche derzeit auf 60 % schätzen.

Wetterochs

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Wetter - gemäßigt winterlich
Mo 29.12. 13:13
Hallo!

In der kommenden Nacht zum Dienstag überquert uns von Norden her eine Kaltfront. In höheren Luftschichten sinken die Temperaturen dabei deutlich, in 1000 m Höhe z.B. von +1 Grad auf -6 Grad. Bodennah dagegen sind die Temperaturen mit -1 Grad deutlich höher als in der vorangegangenen Nacht. Gelegentlich schneit es leicht, am meisten in Richtung Oberpfalz, aber auch da werden kaum mehr als 1 cm Neuschnee zusammenkommen. Der schwache Wind dreht langsam von West auf Nordwest.

Tagsüber ist es morgen am Dienstag heiter bis wolkig und niederschlagsfrei bei maximal +1 Grad im Regnitztal. Oberhalb von 400 m herrscht Dauerfrost. Der sehr schwache Wind weht aus Nordwest.

In der klaren Nacht zum Mittwoch sinken die Temperaturen bis auf -10 Grad.

Am Mittwoch ist es stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise schneit es. Bei einem in Böen starken Westwind gibt es bei den Niederschlagsmengen ausgeprägte Luv- und Lee-Effekte (bis 5 cm Neuschnee in der Fränkischen Schweiz, im Regnitztal kaum 1 cm). Bis maximal 0 Grad in tiefen Lagen.

In der Silvesternacht abklingende Schneefälle, nachlassender Wind, aber immer noch stark bewölkt. Die Temperaturen liegen bei -1 Grad.

Am Donnerstag und Freitag weht ein in Böen starker bis stürmischer Südwestwind. Weiterhin ist es überwiegend stark bewölkt. Gelegentliche Schneefälle sind wahrscheinlich nur unergiebig. Oberhalb von 500 m Dauerfrost, in tiefen Lagen zeitweise leicht positive Temperaturen.

Die weiteren Aussichten: Unbeständig und kalt, aber nicht sehr kalt, d.h. tagsüber werden in tiefen Lagen auch immer wieder mal Temperaturen leicht über 0 Grad erreicht. Die aktuellen Prognosen zeigen keine stärkeren Niederschläge, weil wir uns in einer recht homogenen Kaltluftmasse befinden ohne schärfere Luftmassengrenzen. Ab Samstag zeigen die Ensemble-Prognosen aber auch mögliche abweichende Entwicklungen, bei denen feuchte und milde Luft mit ins Spiel kommt. Dann sind stärkere Schneefälle möglich, die dann aber auch vorübergehend in Regen übergehen können.

Wetterochs

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