Stefan Ochs Wettermail - So 21.12. 13:29

Hallo,

das Wetter wird die letzten Weihnachtsvorbereitungen nicht stören. Am Montag ist es stark bewölkt bis bedeckt und ab und zu kann mal etwas Regen fallen. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages von +4 auf +8 Grad an. Der West- bis Südwestwind weht mäßig mit starken Böen. Die Sturmwinde in höheren Luftschichten (Beaufort 10 in 1000 m Höhe) machen sich bei uns am Boden nicht bemerkbar. Die Turbulenzen, die die Höhenwinde in Form von heftigen Böen zum Boden transportieren, treten im Zustrom wärmerer Luftmassen nicht auf (Boden kälter als Luft = stabil).

Nach einer bedeckten und +7 Grad milden Nacht ist es am Dienstag wechselnd bewölkt bis bedeckt, wobei die Chancen auf Sonnenschein im Süden (Fränkisches Seenland) höher sind als im Norden (Bamberg). Die Temperaturen verharren bei +7 Grad. Der West- bis Südwestwind lässt etwas nach.

Am Mittwoch trübt es nach anfänglichem Sonnenschein am Nachmittag ein und am Heiligen Abend überquert uns das Regengebiet einer Kaltfront. Der mäßige, in Böen starke bis stürmische Wind dreht von Südwest auf West bis Nordwest. Die Temperaturen schwanken um +5 Grad.

Hinter der Kaltfront strömt am 1. Feiertag feuchtkalte Meeresluft ein, es ist wechselnd bewölkt. Regen-, Schnee- und Graupelschauern treten vor allem am Abend und in der Nacht zum Freitag auf. Am Tag maximal +4, in der Nacht um +1 Grad. Es weht ein mäßiger Westwind mit starken Böen.

Am 2. Feiertag beginnen die Prognosen der Wettermodelle zu divergieren. Der Wind könnte auf Nordwest drehen und noch mehr Kaltluft bringen mit Schneeschauern bei maximal +1 Grad, sogar eine dünne Schneedecke wäre möglich. Es könnte sich aber auch ein Zwischenhoch durchsetzen, der abflauende Wind würde weiter aus West wehen, es gäbe kaum mehr Schauer und die Höchsttemperaturen lägen bei +3 Grad.

Diese kleine Nuance (Wind am Freitag aus West oder Nordwest) schaukelt sich dann in der Nacht zum Sonntag zu einem riesigen Unterschied auf. Beim GFS (West-Variante) entstünde am Samstagmorgen ein Orkantief mit Kern über England, welches dann zu uns zöge. Ein sehr ruppiges und nasskaltes Wochenende wäre die Folge bei 0 bis 5 Grad. Beim ECMWF (Nordwestwind am Freitag) wäre dieses Tief schwächer und vor allem entstünde es ganz woanders, nämlich südlich von Island. Das brächte uns ein mildes Wochenende mit Temperaturen bis +10 Grad. Man könnte diese Unsicherheit den enormen Energien zuschreiben, die derzeit auf dem Nordatlantik umgesetzt werden. Auf der anderen Seite muss man aber auch sehen, dass wir hier von einer Prognose über sechs Tage reden, da würde man im Sommer noch nicht einmal drüber nachdenken, weil man stattdessen mit den Gewitterentwicklungen der nächsten Stunden zu kämpfen hätte. Bar dieser kurzfristigen Sorgen ist der Geist jetzt im Winter zwar willig solche weit in die Zukunft reichenden Überlegungen anzustellen, aber die Wettermodelle sind zu schwach, um diese auch mit ausreichend zuverlässigen Daten zu unterfüttern.

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