Stefan Ochs Wettermail - Fr 17.11. 21:16

Wetter - zunächst nasskalt, ab Mittwoch deutlich milder

Hallo!

Der Freitag war der dritte Tag in Folge ohne einen Sonnenstrahl (*). Am Samstag reißt der mäßig auffrischende Westwind größere Lücken in die Wolkendecke, so dass es deutlich freundlicher und heller wird. Wahrscheinlich bleibt es tagsüber trocken. Etwas Nieselregen ist aber nicht ganz ausgeschlossen. Maximal werden +5 Grad erreicht.

In der Nacht zum Sonntag und am Sonntag ist es wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern. Diese fallen in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz meist als Schnee und nachts kann sich dort auch eine dünne Schneedecke ausbilden. In tieferen Lagen regnet es dagegen überwiegend. Maximal werden +6 Grad erreicht. Der mäßige und in Böen starke Wind weht aus West bis Nordwest.

Am Montag und Dienstag überquert uns von Südwesten her sehr langsam eine Warmfront. Es ist bedeckt mit länger anhaltenden Regenfällen, die anfangs mit Schnee vermischt sein können. Die Temperaturen steigen von +2 Grad am Montagmorgen auf +9 Grad am Dienstagabend. Der mäßige und in Böen starke Wind weht aus West.

Ab Mittwoch strömt sehr milde Luft aus dem Seegebiet zwischen den Azoren und Madeira zu uns. Erste Temperaturprognosen deuten für die zweite Wochenhälfte auf Höchsttemperaturen um 13 Grad hin.

Wetterochs

(*) Kaum Sonnenschein und dazu auch noch wenig Wind - da werfen Solarzellen und Windräder natürlich nicht so viel ab. Am vergangenen Mittwoch wurden mittags nur 6 Gigawatt Solar- und 4 Gigawatt Windstrom geliefert. Nehmen wir zum Vergleich einen windigen Sommertag: Am 12. Juni kamen über Mittag 22 Gigawatt Solar- und 28 Gigawatt Windstrom zusammen. Das waren zu dem Zeitpunkt 64 % des deutschen Stromverbrauchs.

Am späten Mittwochnachmittag ließ nach Sonnenuntergang auch noch der Wind nach. Es gab dann natürlich keinen Solarstrom mehr und nur noch 2 Gigawatt Windstrom. D.h. zu dem Zeitpunkt deckten Solar- und Windenergie zusammen nur noch knapp 3 % des deutschen Stromverbrauchs ab.

Man sieht hier also, wie enorm die Unterschiede sind. Manchmal liefern Sonne und Wind den Löwenanteil unseres Stroms, ein andermal steuern sie nur sehr wenig bei.

Datenquelle:


https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/

 




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