Stefan Ochs Wettermail - Sa 25.10. 14:45

Hallo,

eine Warmfront(*) bringt uns am heutigen Samstag bewölktes Wetter mit leichten Regenfällen. Diese Warmfront findet zusammen mit einer nachfolgenden Kaltfront bei uns ihre letzte Ruhestätte. Das Problem eines solchen Frontengrabes ist, dass die zugehörigen Wolken nicht weiterziehen, sondern sich wie die Front selbst an Ort und Stelle auflösen und zwar mit einer schwer vorherzusehenden Geschwindigkeit.

Manche Wettermodelle sehen bereits in der kommenden Nacht ein Aufklaren und nachfolgend morgen am Sonntag nebliges oder sonniges Wetter. Andere erwarten für die kommende Nacht und für morgen eine aufgelockerte Bewölkung mit zeitweiligem Sonnenschein am Sonntagnachmittag. Und dann gibt es noch die dritte Fraktion, bei der bleibt es bis Sonntagabend durchgehend stark bewölkt bis bedeckt. Was wir sicher wissen: Morgen am Sonntag regnet es nicht, der schwache Wind weht aus Südost und maximal werden 12-15 Grad erreicht.

Von Montag bis Mittwoch herrscht ruhiges Hochdruckwetter. Es kann heiter sein oder auch neblig-trüb. Nach den ersten hochauflösenden Prognosen für Montag scheint eine geschlossene Hochnebeldecke am wahrscheinlichsten. Ohne Nebel (nachts klar, tagsüber heiter) liegen die Höchstwerte bei 14 und die Tiefstwerte bei 0 Grad (örtlich bis -3 Grad!). Mit Nebel oder gar Hochnebel sind die Temperaturverhältnisse wesentlich ausgeglichener, da trifft man sich in der Mitte bei 7 Grad.

Am Donnerstag erreicht uns eine Kaltfront, die aber noch sehr unterschiedlich beurteilt wird. Von ein paar harmlosen Wölkchen bis stundenlangem Regen reicht das Spektrum.

Wetterochs

(*) Eine Warmfront also und doch keine Kaltfront. Da habe ich in der Wettermail vom Mittwoch vorschnell klein beigegeben. Meine selbst geschriebene, automatischen Frontenerkennung (basierend auf der äquipotentiellen Temperatur = Summe aus Temperatur + Feuchtegehalt) hatte eine Warmfront erwartet, während die Vorhersagekarten des Deutsche Wetterdienstes eine Kaltfront zeigten. Jetzt wird abgerechnet und siehe da, die Wahrheit liegt in der Mitte, unmittelbar vor der Kaltfront befindet sich nun eine Warmfront und da die Kaltfront bei uns nur noch stark abgeschwächt ankommt, kann man vielleicht sogar einen kleinen Punktsieg der automatischen Auswertung erkennen.

Diese automatische Frontenerkennung ist bei mir unter Delphi / GFS 0.5 Grad zu finden, es handelt sich um die Angabe in der letzten Spalte. Hier z.B. für den Gitterpunkt nahe Erlangen:


http://server.wettermail.de/grads/cgi-bin/pointgrib2.pl?loc=1


 


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