Nun ging es also mal in die andere Richtung, also mehr Niederschläge und damit mehr Schnee als erwartet. Aktuell haben wir dadurch überall eine Schneedecke (meist 3 cm).
Tagsüber scheint heute am Freitag zeitweise die Sonne, die 0-Grad-Grenze steigt vorübergehend auf 500 m und in tiefen Lagen werden Temperaturen von +2 Grad erreicht. Dazu weht ein in Böen starker bis stürmischer Westwind. Die Luft ist trocken mit Taupunkten um -3 Grad, so dass die positiven Lufttemperaturen der Schneedecke mangels Kondensationswärme nur wenig zusetzen können. Für den späteren Nachmittag werden stärkere Schneeschauer erwartet, die voraussichtlich 3 cm Neuschnee bringen. Anschließend sinken die Temperaturen allgemein unter 0 Grad.
Morgen am Samstag und übermorgen am Sonntag ist es wechselnd bewölkt mit zunehmenden Zwischenaufheiterungen. Vor allem in der Fränkischen Schweiz bilden sich noch einzelne Schneeschauer, die aber wenig ergiebig sind. Der Südwestwind lässt ganz allmählich nach und ist am Sonntag in Böen noch frisch. Es herrscht leichter Dauerfrost mit nächtlichen Tiefsttemperaturen in den kommenden beiden Nächten nahe -4 Grad.
Nach einer -10 bis -20 Grad kalten Nacht (je nach Schneedecke) ist es am Montag heiter bis wolkig ohne nennenswerten Schneefall. Maximal nur -3 Grad. Es wehen sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen.
Am Dienstag und Mittwoch liegen wir im Zentrum eines mit Kaltluft angefüllten Tiefs. Weiterhin herrscht Dauerfrost und nachts sind wir bei Aufklaren ruckzuck unter -10 Grad. Dabei ist es unterschiedlich bewölkt. Leichte Schneefälle sind möglich. Die Winde sind sehr schwach.
Die Entwicklung in der zweiten Hälfte der nächsten Woche ist weiterhin unsicher. Inzwischen sind die milden Varianten wieder auf dem Vormarsch (zu 70 %): Aufkommende Schneefälle, die in Regen übergehen, windig und Temperaturanstieg auf +6 Grad. Frostig kalte Varianten gibt es aber immer noch (zu 30 %). Vielleicht kommt am Ende eine Mischung heraus: Nasskalt mit Temperaturen um 0 Grad und in tiefen Lagen zeitweise Schneematsch.
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Das neue Jahr hat schon gleich mit Meteorologen-Frust begonnen, denn der für die Fränkische Schweiz versprochene Schnee ist nicht gekommen. Und bei Schnee sieht man eben eine falsche Niederschlagsprognose optisch ganz deutlich.
Am Freitag weht ein in Böen starker bis stürmischer Westwind. Schnee fällt vor allem am frühen Morgen. Tagsüber ist es wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen und es bilden sich noch vereinzelt leichte Schneeschauer. In der Fränkischen und der Hersbrucker Schweiz soll sich eine 4 cm dicke Schneedecke bilden. Ansonsten verschwindet der Schnee am Boden tagsüber wieder, weil die Niederschlagsmengen gering und die Temperaturen unterhalb von 400 m leicht positiv sind.
Am Samstag und am Sonntag ist es wechselnd bewölkt. Der Westwind lässt zögerlich nach, in Böen ist er in tiefen Lagen noch frisch und in höheren stark. Es herrscht leichter Dauerfrost. Schneeschauer treten vor allem in der Fränkischen und in der Hersbrucker Schweiz auf, wo die Schneedecke auf 10 cm anwachsen soll. Ansonsten sind die Niederschlagsmengen nur gering.
Von Montag bis Mittwoch herrscht ruhiges und kaltes Winterwetter. Es ist wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Gelegentlich fallen mal ein paar Schneeflocken, die Mengen werden aber kaum messbar sein. Es herrscht allgemein Dauerfrost, nachts sinken die Temperaturen auf -10, über Schnee sogar bis -20 Grad. Die sehr schwachen Winde wehen aus wechselnden Richtungen.
Bei der weiteren Entwicklung in der zweiten Hälfte der nächsten Woche scheiden sich weiterhin die Geister. Vom Atlantik kommt ein Tief herangezogen. Bei einer südlichen Bahn (zu 60 %) entwickelt sich eine sehr kalte Ostwetterlage mit Schneefällen und Temperaturen von -5 Grad am Tag und unter -10 Grad in der Nacht. Schlägt das Tief eine nördlichere Bahn ein (zu 40 %), steigen die Temperaturen über 0 Grad und der Schnee geht in Regen über.
Ein gutes neues Jahr wünscht der Wetterochs
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Heute am Mittwoch ist es bedeckt mit Schneefällen. Diese bringen in der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz 5 cm Neuschnee. Ansonsten sind die Mengen nur gering. Der Westwind ist in tiefen Lagen in Böen frisch und in höheren Lagen stark mit örtlichen Verwehungen. Es herrscht leichter Dauerfrost.
In der zweiten Hälfte der kommenden Nacht klingen die Schneefälle ab. Es bleibt aber bedeckt. Weiterhin herrscht allgemein leichter Frost in der Größenordnung -1 bis -2 Grad. Der Westwind lässt in tiefen Lagen vorübergehend nach, während es in höheren Lagen weiterhin starke Böen gibt.
Am Donnerstag und Freitag ist es windig. Der Südwestwind ist in Böen häufig stark und gelegentlich sogar stürmisch. Zeitweise schneit es. Allerdings steigt die 0-Grad-Grenze langsam von 300 auf 400 m, so dass es in tiefen Lagen auch zur Matschbildung kommt. In der Hersbrucker Schweiz soll die Schneedecke auf 10 bis 15 cm anwachsen. In exponierten höheren Lagen kommt es zu starken Schneeverwehungen mit entsprechenden Behinderungen.
Am Samstag und Sonntag lässt der Westwind nach und die Temperaturen sinken etwas, so dass wieder allgemein Dauerfrost herrscht. Zeitweise schneit es. Im Regnitztal weiterhin nur wenig ergiebig, während die Schneedecke in der Fränkischen und in der Hersbrucker Schweiz auf 20 cm anwachsen soll.
Nach den neuesten Prognosen ist es wahrscheinlich (zu 60 %) in der gesamten nächsten Woche winterlich kalt. Um die Wochenmitte herum kann es stärker schneien, wobei da die Temperaturen in tiefen Lagen vorübergehend etwas über 0 Grad steigen können. Ansonsten herrscht Dauerfrost.
Die gestern Abend noch für Mitte nächster Woche erwartete Milderung ist in den Modell-Ergebnissen wieder auf dem Rückzug und kommt nur noch zu 40 % vor. Erfahrungsgemäß springt das aber in solchen Fällen mehrfach zwischen den Varianten hin und her, also da ist noch nichts entschieden.
Einen guten Rutsch wünscht der Wetterochs
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Die eingeflossene trocken-kalte Luft kühlt in der kommenden klaren Nacht zum Mittwoch stark ab auf Temperaturen nahe -10 Grad.
Morgen am Mittwoch herrscht leichter Dauerfrost. Zeitweise schneit es, in der Fränkischen Schweiz kräftig mit 10 cm Neuschnee, ansonsten aber nur leicht mit kaum mehr als 1-2 cm Neuschnee. Dabei weht ein in Böen in tiefen Lagen frischer und in höheren Lagen starker Westwind. Örtlich kommt es zu Behinderungen durch Schneeverwehungen, besonders anfällig dafür ist die A9.
In der Silvesternacht klingen die Schneefälle ab. Der Westwind lässt aber nur zögerlich nach. Weiterhin herrscht leichter Dauerfrost.
Am Donnerstag und am Freitag ist es stark bewölkt mit leichten Schneeschauern. Tagsüber unterhalb von 400 m leicht positive Temperaturen, ansonsten herrscht Frost. Der Südwestwind ist in Böen stark bzw. in höheren Lagen auch stürmisch.
Am Samstag und Sonntag ist der Südwest- bis Westwind nur noch schwach. Die Temperaturen gehen zurück (Höchsttemperatur im Regnitztal +1 bzw. -1 Grad). Nachts tritt wieder Frost bis unter -5 Grad auf. Dabei ist es wechselnd bewölkt. Ob nennenswert Schnee fallen wird, ist noch unsicher. Beim ICON-Modell gibt es von Samstag auf Sonntag allgemein ca. 5 cm Neuschnee.
Es mehren sich die Zeichen für eine Umstellung der Großwetterlage Mitte nächster Woche. Das blockierende Hoch bei Grönland / Island löst sich nämlich auf und damit kann eine milde Westströmung in Gang kommen. Ich würde die Chancen auf eine durchgreifende Milderung Mitte nächster Woche derzeit auf 60 % schätzen.
Wetterochs
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In der kommenden Nacht zum Dienstag überquert uns von Norden her eine Kaltfront. In höheren Luftschichten sinken die Temperaturen dabei deutlich, in 1000 m Höhe z.B. von +1 Grad auf -6 Grad. Bodennah dagegen sind die Temperaturen mit -1 Grad deutlich höher als in der vorangegangenen Nacht. Gelegentlich schneit es leicht, am meisten in Richtung Oberpfalz, aber auch da werden kaum mehr als 1 cm Neuschnee zusammenkommen. Der schwache Wind dreht langsam von West auf Nordwest.
Tagsüber ist es morgen am Dienstag heiter bis wolkig und niederschlagsfrei bei maximal +1 Grad im Regnitztal. Oberhalb von 400 m herrscht Dauerfrost. Der sehr schwache Wind weht aus Nordwest.
In der klaren Nacht zum Mittwoch sinken die Temperaturen bis auf -10 Grad.
Am Mittwoch ist es stark bewölkt bis bedeckt. Zeitweise schneit es. Bei einem in Böen starken Westwind gibt es bei den Niederschlagsmengen ausgeprägte Luv- und Lee-Effekte (bis 5 cm Neuschnee in der Fränkischen Schweiz, im Regnitztal kaum 1 cm). Bis maximal 0 Grad in tiefen Lagen.
In der Silvesternacht abklingende Schneefälle, nachlassender Wind, aber immer noch stark bewölkt. Die Temperaturen liegen bei -1 Grad.
Am Donnerstag und Freitag weht ein in Böen starker bis stürmischer Südwestwind. Weiterhin ist es überwiegend stark bewölkt. Gelegentliche Schneefälle sind wahrscheinlich nur unergiebig. Oberhalb von 500 m Dauerfrost, in tiefen Lagen zeitweise leicht positive Temperaturen.
Die weiteren Aussichten: Unbeständig und kalt, aber nicht sehr kalt, d.h. tagsüber werden in tiefen Lagen auch immer wieder mal Temperaturen leicht über 0 Grad erreicht. Die aktuellen Prognosen zeigen keine stärkeren Niederschläge, weil wir uns in einer recht homogenen Kaltluftmasse befinden ohne schärfere Luftmassengrenzen. Ab Samstag zeigen die Ensemble-Prognosen aber auch mögliche abweichende Entwicklungen, bei denen feuchte und milde Luft mit ins Spiel kommt. Dann sind stärkere Schneefälle möglich, die dann aber auch vorübergehend in Regen übergehen können.
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Am Sonntag scheint nach der Auflösung vereinzelter Frühnebelfelder wieder die Sonne. Am Morgen -7, tagsüber bis +3 Grad. Der schwache Wind weht aus Nordost.
Für die Nacht zum Montag erwarten die Wettermodelle eine starke Abkühlung. Die Tiefsttemperaturen liegen meist bei -10, in einigen Tälern sogar bei -15 Grad.
Am Montag scheint nach teilweise nur zäher Nebelauflösung zunächst wieder die Sonne. Allerdings ziehen dann im Tagesverlauf von Norden her tiefe Wolkenfelder auf. Je nach Sonnenscheindauer maximal -3 bis +1 Grad. Der sehr schwache Wind weht aus wechselnden Richtungen.
In der überwiegend bedeckten Nacht zum Dienstag herrscht leichter Frost. Es kann geringfügig schneien (weniger als 1 cm Neuschnee). Davon abweichend: Das polnische UM-Modell zeigt eine Schwankungsbreite mit bis zu 3 cm Neuschnee.
Am Dienstag kommt die Sonne heraus und es bleibt niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen bis maximal +1 Grad. Es weht ein schwacher Nordwestwind. In der Nacht zum Mittwoch ziehen Wolkenfelder auf, die aber noch keine Niederschläge bringen. Im Laufe der Nacht steigen die Temperaturen von -3 auf -1 Grad.
Am Mittwoch weht vorübergehend ein in Böen starker bis stürmischer Westwind. Mit diesem fließt polare Kaltluft zu uns, die sich in tiefen Schichten über der 10 Grad warmen Nordsee erwärmt hat. Dabei schneit es zeitweise leicht. Die 0-Grad-Grenze liegt bei 400 m, im Regnitztal bis +1 Grad.
In der Silvesternacht weht der Wind aus Südwest und ist nur noch schwach. Gelegentlich fällt noch etwas Schnee. Zwischen 0 Grad im Regnitztal und -2 Grad auf den Jurahöhen.
An Neujahr ist der Südwestwind in Böen stark. Gelegentlich schneit es leicht bzw. unterhalb von 300 m fällt auch Regen. Die 0-Grad-Grenze liegt bei ca. 500 m, im Regnitztal werden +2 Grad erreicht.
Im weiteren Verlauf bleibt es unbeständig. Immer wieder fallen Niederschläge, häufig als Schnee, vor allem unterhalb von 500 m aber auch phasenweise als Regen. Das ist eine Wetterlage, bei der sich in höheren Lagen eine dicke Schneedecke aufbauen kann.
Wetterochs
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Das ruhige, niederschlagsfreie und überwiegend sonnige Wetter hält bis einschließlich Montag an. Ein paar Wolken zeigen sich am ehesten am Sonntagmorgen im Zusammenhang mit einer sich auflösenden Kaltfront. Die Höchsttemperaturen liegen zunächst bei +4 und ab Sonntag nur noch bei +2 Grad. In den klaren Nächten kühlt es immer stärker ab, in der Nacht zum Montag können -10 Grad erreicht werden. Die sehr schwachen Winde wehen vorherrschend aus nördlichen Richtungen.
Am Dienstag kommen wir am Rande eines russischen Zentraltiefs in eine nordwestliche Strömung, mit der feuchtere Luft herangeführt wird. Es ist stark bewölkt und gelegentlich kann es geringfügig schneien. Tagsüber bis +1 Grad, nachts kühlt es unter den Wolken nur noch bis -3 Grad ab. Es wehen schwache Nordwest- bis Westwinde.
Zum Jahreswechsel kommt Bewegung in die Sache, weil Randtiefs von Dänemark über Polen nach Südosten ziehen. Dabei wird feuchte Luft von der zehn Grad warmen Nordsee zu uns gelenkt. Am Mittwoch und Donnerstag ist es windig mit starken bis stürmischen Böen aus West bis Nordwest. Zeitweise fallen Niederschläge. Die 0-Grad-Grenze dürfte ungefähr bei 500 m liegen, d.h. im Regnitztal fällt wahrscheinlich Regen, während es auf den Jurahöhen schneit.
Wetterochs
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Zwei herrlich sonnige Weihnachtsfeiertage! Nur der lebhafte Ostwind stört. Am Donnerstag besteht am Westabhang des Jura immer noch die Gefahr von Sturmböen Beaufort 9, erst am Freitag wird es dann weniger windig. Mit maximal +3 bzw. +5 Grad ist es tagsüber recht angenehm. In den klaren Nächten herrscht aber Frost um -5 Grad.
Am Samstag dreht der nur noch sehr schwache Wind auf Nord. Ansonsten ist es wieder sonnig und bis +5 Grad warm.
Für Sonntag und Montag sind die Prognosen noch etwas unsicher. Über Osteuropa verstärkt sich die Tiefdrucktätigkeit. Diese wird sich wahrscheinlich erst am Montag bei uns bemerkbar machen (mehr Wolken, lokale Schneeschauer), während es am Sonntag noch niederschlagsfrei und meist sonnig sein wird. Am Tag bis maximal +3 Grad und in den Nächten je nach Aufklaren Frost bis unter -5 Grad. Die schwachen Winde wehen aus nördlichen Richtungen.
Über Osteuropa setzt sich der Winter in der nächsten Woche so richtig fest mit einem großen Tief, das dort viel Schnee und sehr niedrige Temperaturen bringt. Wir liegen am Westrand dieses Tiefs und es wird ab dem Jahreswechsel auch wechselhaft mit Niederschlägen. Dabei wird jedoch auch Luft von der 10 Grad warmen Nordsee mit einbezogen. Das sieht in tiefen Lagen eher nach Schneematsch aus, während sich in höheren Lagen oberhalb von 400 bis 500 m eine dicke Schneedecke bilden kann.
Schöne Weihnachten wünscht der Wetterochs
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Am Mittwoch fließt trockene und kalte Luft zu uns. Dabei weht ein in Böen starker (tiefe Lagen) bis stürmischer (höhere Lagen) Nordostwind. Im Umfeld der westlichen Höhenzüge von Fränkischer und Hersbrucker Schweiz treten auch einzelne Sturmböen Beaufort 9 auf. Im Regnitztal werden tagsüber noch Temperaturen bis +2 Grad erreicht, bevor auch dort leichter Dauerfrost einsetzt. Dabei ist es wechselnd bewölkt mit gelegentlichem Sonnenschein. Mit einer Schneedecke wird es nichts, vielleicht fallen mal ein paar Flocken, messbare Mengen kommen aber nicht zusammen.
An den beiden Feiertagen scheint die Sonne. Ob absolut ungestört, ist noch nicht sicher, eventuell zeigen sich hier und dort mal ein paar tiefe Wolken. Tagsüber werden maximal +2 bzw. +4 Grad erreicht. Der Wind dreht auf Ost. Er lässt gegenüber Heiligabend doch nur langsam nach, am 2. Feiertag gibt es in höheren Lagen noch starke und in tiefen Lagen mäßige Böen. Die Wettermodelle erwarten, dass der Wind die nächtliche Abkühlung stark bremst mit Minima von 0 bis -4 Grad. Bisweilen kühlt es bei solchen Lagen dann in Tälern doch deutlich stärker ab (z.B. -7 Grad). Es ist eben ein Wettkampf zwischen der sich über dem Boden bildenden schweren Kaltluftschicht und dem Wind, der diese immer wieder zerreißen will.
Am Samstag lässt der Wind weiter nach. Ansonsten sonnig und weiterhin niederschlagsfrei.
Anschließend bestehen Unsicherheiten bei der Entwicklung der Großwetterlage. Über der Nordosthälfte Europa verstärken sich die Tiefs und haben die Tendenz, sich zu uns auszudehnen. Wahrscheinlich werden wir am Sonntag und Montag davon noch nichts merken, d.h. es bleibt ruhig und eventuell bildet sich Hochnebel. Einige Berechnungen zeigen aber auch eine Kaltfront mit auffrischenden Nordwestwinden und einzelnen Schneeschauern.
Wetterochs
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Mit in Böen mäßigen und in höheren Lagen auch starken Ost- bis Nordostwinden wandern am Dienstag umfangreiche tiefe Wolkenfelder zu uns. Es bleibt also ganztägig bedeckt und die Temperaturen liegen recht gleichmäßig bei 5 Grad.
Am Mittwoch überquert uns von Nordosten her eine Kaltfront und bringt einen markanten Luftmassenwechsel. Es strömt nämlich sehr trockene und auch kalte Luft arktischen Ursprungs zu uns. Dabei ist der Nordostwind in Böen in tiefen Lagen stark (Beaufort 6) und in höheren Lagen stürmisch (Beaufort 8). In einem Streifen östlich von Eggolsheim und Buttenheim sollen von den Jurahöhen herab heftige Fallwinde auftreten mit Sturmböen Beaufort 9. Die Wolkendecke lockert auf, richtig sonnig wird es aber noch nicht. Hier und da fallen mal ein paar Schneeflocken. Zur Bildung einer Schneedecke reichen die Mengen nicht, außer vielleicht im Fränkischen Seenland, da könnte der Boden ein bisschen weiß werden. Im Regnitztal über Mittag bis +2 Grad, ansonsten herrscht leichter Frost.
Prima Wetter an den Feiertagen. Die Sonne scheint ungestört und der Nordostwind lässt immer weiter nach, am Freitag ist er nur noch sehr schwach. Tagsüber maximal +2 bis +4 Grad. In den klaren Nächten kühlt die trockene Luft in den Tälern stark ab. Da sind durchaus Temperaturen unter -5 Grad drin.
Am Samstag und Sonntag ändert sich an dem tagsüber sonnigen und angenehmen, nachts aber frostig-kalten Wetter nichts. Die Winde sind nur sehr schwach.
Zu Beginn der nächsten Woche bildet sich ein großes Tief über Russland. In welchem Ausmaß dieses seinen Einfluss auf uns ausdehnen wird, ist noch unsicher. Da laufen die Ergebnisse der Wettermodelle doch ziemlich auseinander.
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