Osteuropa leidet zum wiederholten Male in diesem Winter unter einer Kältewelle. Die entsprechende Luftmasse hat sich bodennah auch in die Nordosthälfte Deutschlands ausgebreitet, wo am Sonntag in Hamburg nur maximal -5 und in Berlin -6 Grad erreicht wurden.
Ein bisschen macht sich das am Montag auch bei uns bemerkbar. Die Luft ist trockener und die Höchsttemperatur beträgt nur noch +2 Grad. In den Nächten zum Montag und zum Dienstag tritt Frost bis -4 Grad auf. Dabei ist es wechselnd bewölkt und eventuell fällt auch mal etwas Schnee. Der Südostwind ist in Böen in tiefen Lagen frisch und in höheren Lagen stark.
Am Dienstag überquert uns von Süden her eine Warmfront. Es ist stark bewölkt und hier und dort regnet es ein bisschen. Die Temperaturen steigen auf +3 Grad. Der Ostwind nimmt zunächst noch weiter zu (stürmische Böen in höheren Lagen), bevor er gegen Abend deutlich nachlässt.
Die Warmfront bringt vor allem in höheren Schichten eine Milderung. In tiefen Schichten ist weiterhin die mäßig kalte Luft wetterbestimmend.
Wenig los ist am Mittwoch und Donnerstag. Wechselnd bewölkt, eventuell hier und dort mal etwas Regen oder Schnee, am Tag weiterhin bis +3, nachts bis -3 Grad. Es weht ein schwacher Südostwind.
Von Freitag bis Sonntag werden dann sogar Höchsttemperaturen bis +7 Grad erwartet. Dabei wehen vorübergehend nur sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen. Es scheint mir aber nicht sicher, dass sich dadurch die milde Höhenluft wirklich so deutlich bemerkbar machen wird.
Für den nächsten Sonntag wird ein Vorstoß arktischer Kaltluft nach Skandinavien erwartet. Wie stark sich dieser dann im weiteren Verlauf bei uns auswirken wird, ist noch sehr unsicher. Die Sub-Seasonal Prognosen des ECMWF zeigen jedenfalls für die Woche ab dem 9. Februar deutlich unterdurchschnittliche Temperaturen. Wer die Kälte nicht mag, kann sich dann auf den weiteren Februar-Verlauf freuen, der dann deutlich mildere Temperaturen bringt. Das kalte Winterwetter wäre demnach ab der am 16. Februar beginnenden Woche beendet.
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Zwischen einem Hoch über Finnland und tiefen Druck bei den Azoren liegen wir in tiefen Luftschichten in einer mäßig kalten Südostströmung. Oberhalb von 1500 m ist die Luft dagegen ausgesprochen mild. Wir haben es also mal wieder mit einer Inversionswetterlage zu tun.
Von Samstag bis Dienstag ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt durch tiefe Wolken mit Untergrenze in 600 bis 1000 m Höhe. Bei einigen Wettermodellen gibt es auch wolkenfreie Phasen mit zeitweiligem Sonnenschein, und zwar vor allem am Samstag. Unter Wolken am Tag bis +2 und nachts bis -1 Grad. In wolkenfreien Phasen mit Sonnenschein tagsüber bis +4 und nachts unter den Sternen bis -4 Grad. Es wehen im Mittel schwache Südostwinde. Messbare Niederschläge werden nicht erwartet. Zunächst gibt es nur auf den Jurahöhen, am Dienstag dann auch in tieferen Lagen frische Windböen.
Im weiteren Verlauf der nächsten Woche löst sich das finnische Hoch auf. Während sich der Tiefdruckeinfluss mit milder Luft von Südwesteuropa her auf uns ausweitet. D.h. es regnet zeitweise und die Temperaturen steigen bis +8 Grad.
Das KI-Wettermodell AIFS zeigt recht konsistent einen Kälteeinbruch um den 10. Februar herum. Dass das genau so kommt, ist natürlich angesichts des langen Zeitraums sehr unsicher. Es gibt auch zahlreiche Varianten, bei denen es in der übernächsten Woche sogar noch milder wird. Einen gemeinsamen Nenner haben wir aber: Die milde Luft schafft es nächste Woche nicht nach Nordeuropa. Dort bleibt es sehr kalt und das erhöht eben erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit für einen Kälteeinbruch.
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Eine Tiefdruckrinne bringt uns am Donnerstag länger anhaltende Schneefälle (bis maximal 8 cm Neuschnee), deren Intensität im Tagesverlauf nachlässt. Unterhalb von 400 m sind die Temperaturen dabei aber zeitweise leicht positiv, so dass der Schnee da nicht komplett liegen bleibt. Die sehr schwachen Winde wehen aus wechselnden Richtungen.
Von Freitag bis Sonntag ist es wechselnd bis stark bewölkt ohne messbare Niederschläge. Am Tag bis +4 und in der Nacht bis -2 Grad. Es wehen schwache Südostwinde.
In der nächsten Woche gibt es bei der Großwetterlage wenig Änderung. Vom Atlantik kommende Tiefs ziehen auf einer südlichen Bahn zum Mittelmeer. Eigentlich lenken diese milde Luft nach Norden zu uns, aber bei anhaltend östlichen Bodenwinden können sich diese in tiefen Luftschichten nicht richtig durchsetzen. Daher bleiben wir im Temperaturbereich um 0 Grad herum. Es ist wechselnd bewölkt und gelegentlich kann mal ein bisschen Niederschlag fallen (teils Schnee, teils Regen), in der gesamten Woche kommen aber wohl kaum mehr als 3 mm zusammen.
Am kommenden Wochenende stößt arktische Kaltluft nach Osteuropa vor (bis nach Ostpolen und zur nördlichen Ukraine) und in der Folge treten dort großräumig Nachtfröste von -20 bis -30 Grad auf. Aktuell gibt es keine konkreten Anzeichen, dass wir davon beeinflusst werden könnten. Aber so ein großes Kältereservoir in der Nähe erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit dafür, dass es im Laufe des Februars bei uns auch noch einmal sehr kalt werden könnte.
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Am Mittwoch ist es tagsüber wechselnd bis stark bewölkt und niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen auf +3 Grad. Die Taupunkte liegen hingegen nur bei 0 Grad, was auf nur leichtes Tauwetter hindeutet. Der schwache Wind weht aus Nordost.
Am Donnerstag haben wir einen wenig ausgeprägten Tiefdruckeinfluss mit aufsteigenden Luftbewegungen. Allerdings sind die Temperaturen unterhalb von 400 m leicht positiv zwischen 0 und +1 Grad. Da ist nicht sicher, wie viel von dem Schnee wirklich liegen bleiben wird. Maximal können 7 cm Neuschnee zusammenkommen. Es wehen sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen.
Anschließend liegen wir für längere Zeit zwischen einem kalten Hoch über Nordosteuropa und Tiefdruckgebieten über Spanien und Südfrankreich. Dabei wird in höheren Schichten milde Luft herangeführt, die sich in tiefen Schichten aber nur wenig bemerkbar macht, weil dort das Hoch mit zeitweise auffrischenden Ostwinden mäßig kalte Luft zu uns drückt. Der Winter lässt also nicht locker und wir verbleiben im Temperaturbereich nahe 0 Grad. Nennenswerte Niederschläge sind dabei erst einmal nicht mehr zu erwarten.
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Das kleine Tief über Mitteleuropa hat uns am Montag ein ungewöhnliches Schneefall-Ereignis gebracht. Häufig kamen 25-30 cm Neuschnee zusammen.
Am Dienstag ist es wechselnd wolkig mit zeitweiligem Sonnenschein. Niederschläge fallen nicht. Die Temperaturen steigen auf +2 Grad. Erwartet wird ein Rückgang der Schneehöhe um 4 cm. Die Masse des Schnees in Kilogramm pro Quadratmeter soll dabei aber unverändert bleiben, d.h. die Schneedecke sackt nur in sich zusammen. Der schwache Wind weht aus Südost.
In der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch tagsüber ist es stark bewölkt und gelegentlich kann etwas Niederschlag fallen (teils Schnee, teils Regen). Nachts um 0, tagsüber um +1 Grad. Es wehen nur sehr schwache Winde.
Ein auf den Wetterkarten kaum erkennbares Tief führt am Mittwochabend und in der Nacht zum Donnerstag zu aufsteigenden Luftbewegungen. Zeitweise schneit es bei Temperaturen um -1 Grad. Möglich sind bis 5 cm Neuschnee.
Anschließend sieht es bis über das kommende Wochenende hinaus recht ereignislos aus. Überwiegend stark bewölkt. Gelegentlich geringer Niederschlag (teils Schnee, teils Regen). Am Tag knapp über, nachts knapp unter 0 Grad. Der sehr schwache Wind weht aus Südost.
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Bei uns in Bayern bildet sich aktuell ein Tief. Es zieht unter kräftiger Verstärkung bis Montagmittag nach Berlin.
Am heutigen Sonntagabend setzen ergiebige Schneefälle ein, die in der Nacht anhalten. Bei leicht negativen Temperaturen baut sich überall eine 15 cm hohe Schneedecke auf. Im morgendlichen Berufsverkehr ist mit massiven Behinderungen zu rechnen.
Tagsüber gibt es am Montag weitere Niederschläge, wobei aber mit einem in Böen frischen Südwestwind etwas mildere Luft herangeführt wird. In Mittelfranken steigen die Temperaturen auf +1 Grad und der Schneefall kann in Schneeregen oder Regen übergehen. In Oberfranken bleibt es bei 0 Grad und Schneefall. Die Schneedecke wächst im nördlichen Steigerwald und in der Fränkischen Schweiz auf 30 cm.
In der Nacht zum Dienstag klingen die Niederschläge von Südwest nach Nordost fortschreitend ab. Die Temperaturen sinken in Oberfranken auf -3 und in Mittelfranken auf 0 Grad.
Am Dienstag ist es tagsüber wechselnd wolkig mit gelegentlichem Sonnenschein. Die Temperaturen steigen auf +2 Grad, und zwar auch in den höheren Lagen. Überall setzt leichtes Tauwetter ein. Der schwache Wind weht aus Südost.
Am Dienstagabend und in der Nacht zum Mittwoch regnet es zeitweise bei Temperaturen um +1 Grad.
Am Mittwoch wechselnd bewölkt und niederschlagsfrei bei Temperaturen bis +4 Grad.
Das nächste Niederschlagsgebiet erreicht uns am Donnerstag. Eventuell schneit es dann auch wieder. Die Details sind aber noch unsicher.
Bei der Großwetterlage zeichnet sich keine relevante Änderung ab. Weiterhin ziehen die vom Atlantik kommenden Tiefs auf einer südlichen Bahn und beeinflussen vor allem den Mittelmeerraum. Über Skandinavien hat sich Kaltluft festgesetzt mit sehr strengen Frösten. Wir liegen dazwischen und tendieren mal eher in die milde und mal eher in die kalte Richtung.
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Am Sonntag bildet sich über Bayern ein Tief, das dann bis Montagabend langsam nach Berlin zieht.
Daher setzen bei uns am Sonntagabend lang anhaltende Niederschläge ein, die erst in der Nacht zum Dienstag wieder abklingen. Oberhalb von 400 m fällt durchweg Schnee. In tieferen Lagen kann es am Montagnachmittag bei Temperaturen bis +2 Grad auch vorübergehend regnen. Die schwachen Winde drehen am Sonntagabend von Nordost auf West.
Die Niederschlagsprognosen sind bei solchen Wetterlagen notorisch unsicher. Nicht selten werden im Vorfeld große Mengen erwartet, die dann kurz vor dem Ereignis zusammengestrichen werden. Nach den aktuellen Prognosen muss man in höheren Lagen mit 20 cm Neuschnee rechnen und in tiefen Lagen mit 10 cm, wobei der niedrigere Wert in tiefen Lagen vor allem daher kommt, dass der Schnee bei positiven Temperaturen in sich zusammensackt. Aber wie gesagt, das wird bei solchen Lagen gerne nach unten korrigiert, d.h. diese Mengen würde ich jetzt mal eher als Obergrenze sehen.
Am Dienstag gibt es eine vorübergehende Beruhigung mit Zwischenaufheiterungen. Die Temperaturen steigen in allen Höhenlagen auf +1 bis +2 Grad, so dass leichtes Tauwetter einsetzt. Der schwache Wind dreht auf Südost.
In der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch beeinflusst uns ein von Südwesten kommender Tiefausläufer. Zeitweise fallen Niederschläge. Vor allem in höheren Luftschichten werden milde Luftmassen herangeführt, während sich bodennah über dem Schnee Kaltluftreste halten. Die Temperaturen liegen meist etwas über 0 Grad. Wahrscheinlich fällt eher Regen als Schnee, wobei die zu erwartenden Niederschlagsmengen sich zwischen den Wettermodellen stark unterscheiden. Der schwache Wind dreht auf West.
Im weiteren Verlauf der nächsten Woche deutet sich keine grundsätzliche Änderung dieser Wetterlage an. Mal Schnee, mal Regen, Zwischenaufheiterungen, nur schwache Winde, tagsüber bis +3 Grad, nachts um oder etwas unter 0 Grad.
Wenn sich am Montag also die hohe Schneedecke tatsächlich aufbauen sollte, so erleben wir an den Folgetagen kein knackiges Winterwetter, sondern eher so ein nasskaltes langsames Abschmelzen.
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Völlig unerwartet haben sich am Donnerstag Hochnebelfelder gebildet. Es befindet sich viel Feinstaub in der Luft, der die notwendigen Kondensationskeime zur Bildung von Nebeltröpfchen (Wassertröpfchen) liefert.
Am Freitag und am Samstag ziehen einzelne hohe und mittelhohe Wolkenfelder durch. Wie weit sich darunter der Hochnebel auflösen wird, ist schwer zu sagen. Die Wettermodelle schätzen die Lage aktuell jedenfalls falsch ein, vermutlich weil die schlechte Luftqualität nicht berücksichtigt wird. Kommt die Sonne heraus, werden leicht positive Temperaturen erreicht. Ansonsten herrscht Dauerfrost. Messbarer Niederschlag wird nicht erwartet. Die schwachen Winde wehen aus Südost.
Am Sonntag bildet sich über Südbayern ein kleines Tief, das dann langsam nach Thüringen zieht. Dabei kann es von Sonntagnachmittag bis Montagabend zeit- und gebietsweise schneien. Bei den Mengen scheiden sich aber die Geister. Zwischen "fast gar nichts" und "20 cm Neuschnee" ist alles möglich. Tagsüber bis knapp über 0 Grad, ansonsten Dauerfrost. Bei stärkerem Schneefall sind die Lufttemperaturen generell negativ. Die sehr schwachen Winde drehen beim Durchzug des Tiefs von Ost auf West.
Im weiteren Verlauf der nächsten Woche bleiben die vom Atlantik kommenden Tiefs auf einer südlichen Bahn. In der Höhe wird es zwar mild, aber die schwachen Winde tun sich bodennah schwer die Kaltluft zu beseitigen. Tagsüber können die Temperaturen leicht ins Positive steigen, nachts herrscht aber Frost. Falls sich eine dickere Schneedecke gebildet hat, verschwindet diese so schnell nicht wieder.
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Wir haben zurzeit eine massive Inversionswetterlage. Unterhalb von 700 m Höhe ist die kalte Luft gefangen und reichert sich mit Schwebstoffen an. Die Ceilometer-Messungen (nach oben gerichteter Laser-Strahl) von Bamberg zeigen eine deutliche Rückstreuung bis in diese Höhe. Eine Änderung der Wetterlage gibt es erst am Sonntag. Bis dahin verschlechtert sich die Luftqualität weiter.
https://www.dwd.de/DWD/forschung/luftchemie/chm15k_bamberg.png
Am Donnerstag ist es sonnig, während am Freitag und am Samstag einzelne mittelhohe und hohe Wolkenfelder durchziehen. Niederschläge fallen sehr wahrscheinlich nicht, eventuell ein kleines bisschen Schnee am Samstag. Tagsüber um oder etwas über 0 Grad. In den Nächten anfangs um -10, mit Wolken später dann bei -6 Grad. Der schwache Wind weht aus Südost.
Am Sonntag bildet sich über Südostbayern ein kleines Tief, das in Richtung Tschechien zieht. Wie sehr sich das bei uns bemerkbar machen wird, ist aber noch unklar. Wahrscheinlich schneit es in der Nacht zum Montag, eventuell sogar ergiebig mit mehr als 10 cm Neuschnee. Möglicherweise bleibt es aber auch niederschlagsfrei. Es herrscht Dauerfrost. Es wehen sehr schwache Winde aus wechselnden Richtungen.
Zu überraschen weiß das GFS-Wettermodell mit 15 cm Neuschnee am Sonntag und anschließend leichtem Tauwetter am Montag. Diese exotische Variante ist aber sehr unwahrscheinlich.
Für den weiteren Verlauf der nächsten Woche sieht es nach einer allmählichen Milderung aus.
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Am Mittwoch und Donnerstag scheint die Sonne ungestört. Am Tag bis +3 Grad, in den klaren Nächten aber Frost um -10 Grad. Der sehr schwache Wind weht aus Ost.
Von Freitag bis Sonntag macht sich ein von der Biskaya nach Norditalien ziehendes Tief durch einzelne Wolkenfelder bemerkbar. Aktuell werden dabei keine messbaren Niederschlagsmengen mehr erwartet, eventuell fallen mal einzelne Schneeflocken. Durch die Wolken werden die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht geringer. Maximal nur noch bis +1 Grad, dafür nachts aber auch kaum mehr unter -7 Grad. Der Ostwind lebt am Freitag ein bisschen auf mit frischen Böen in höheren Lagen, anschließend ist er ab Samstag nur noch sehr schwach.
Für den Montag erwarten die meisten Wettermodelle von diesem Tief ausgehende Schneefälle, die uns Neuschneemengen in der Größenordnung von 5 cm bringen. Es herrscht leichter Dauerfrost. Als zuverlässig würde ich diese Prognose aber noch nicht einschätzen, dafür ist das Niederschlagsband zu schmal und die Zeit bis dahin noch zu lang.
Die weitere Entwicklung in der nächsten Woche gibt noch etwas Rätsel auf. Weiterhin kommen die atlantischen Tiefs auf einer südlichen Bahn. In welchem Ausmaß sie milde Luft nach Norden bis zu uns transportieren können, ist noch nicht entschieden. Die Prognosen reichen von "anhaltendem Dauerfrost" bis "+10 Grad". Dabei hängt alles von einer einzelnen atlantischen Tiefdruckbildung am Dienstag ab. Nur wenn diese stark ausfällt, wird die Kaltluft bei uns weggeräumt. Ich befürchte, solche Entwicklungen wird man eine Woche im Voraus nie zuverlässig vorhersagen können, auch nicht mit KI.
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