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Wetter - am Donnerstag starker Regen
Mo 19.02. 22:45
Hallo!

Ein Zwischenhoch bringt am Dienstag eine vorübergehende Wetterbesserung. Am Morgen fallen noch letzte Regenschauer, anschließend bleibt es trocken und vor allem über Mittag heitert es auch zeitweise auf. Maximal werden 10 Grad erreicht und der in Böen frische Wind weht aus Nordwest.

Schwache Tiefausläufer bringen uns in der Nacht zum Mittwoch und am Mittwoch eine überwiegend geschlossene Wolkendecke. Nennenswert Regen wird aber wahrscheinlich nur in der zweiten Nachthälfte fallen. Erneut bis maximal 10 Grad. Es wehen schwache Südwestwinde.

Am Donnerstag zieht ein Orkantief mit seinem Kern von England zur Nordsee. Bei uns ist es bedeckt mit länger anhaltenden und ergiebigen Regenfällen (15-25 mm, in der Hersbrucker Schweiz sogar bis 35 mm). Der in Böen frische bis starke Wind weht aus Süd bis Südwest. Bis maximal 11 Grad. In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge rasch ab und gleichzeitig lebt der Südwestwind in Böen stürmisch auf.

Von Freitag bis Sonntag bleibt zwar der Tiefdruckeinfluss erhalten, aber die Luftdruckgegensätze nehmen deutlich ab. Daher lässt der Wind rasch wieder nach. Ansonsten ist es je nach Wettermodell mal mehr, mal weniger bewölkt und es kann auch gebietsweise regnen. Maximal werden am Tag 9 Grad erreicht und in den Nächten kann vor allem in ungünstigen Lagen auch mal wieder leichter Frost auftreten.

Unserer künstliche Graphcast-Intelligenz erwartet zu Beginn der nächsten Woche ein von Italien über Österreich nach Tschechien ziehendes Tief, welches in ganz Bayern kräftige Schneefälle bringen würde. Bei den konventionellen Modellen hat GFS eine ähnliche Entwicklung, allerdings auf einem höheren Temperaturniveau mit Regen in tieferen Lagen. Bei den anderen konventionellen Wettermodellen gibt es dieses Tief aber gar nicht. Ich weiß aber nicht, ob man daraus etwas über die Zuverlässigkeit von Graphcast wird ableiten können. Vielmehr wird wohl nach dem Orkantief am Donnerstag die Entwicklung zu Beginn der nächsten Woche noch außerhalb der Reichweite aller Modelle liegen.

Wetterochs

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Wetter - es bleibt mild und unbeständig, gelegentlich scheint die Sonne
Sa 17.02. 21:01
Hallo!

Am Sonntag zeigen sich anfangs noch Reste der tiefen Wolkendecke und örtlich ist es neblig. Über Mittag kommt dann auch mal länger die Sonne heraus, bevor dann im Laufe des Nachmittags die Wolken einer sich nähernden Kaltfront aufziehen. Nennenswerter Regen fällt aber erst am Abend. Maximal werden 13 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus südlichen Richtungen.

Am Montagmorgen klingen die Regenfälle der Kaltfront ab und tagsüber ist es stark bewölkt mit einzelnen Schauern. Um 9 Grad. Der in Böen starke Wind weht aus West.

Ein Zwischenhoch am Dienstag bringt keine großartige Wetterbesserung: Weiterhin stark bewölkt, meist trocken, um 8 Grad, in Böen frischer Westwind.

Am Mittwoch ist es tagsüber noch trocken und gelegentlich gibt es Lücken in der Wolkendecke. Gegen Abend erreicht uns dann das Regengebiet eines atlantischen Tiefausläufers. Bis 10 Grad. Schwacher Südwestwind.

Am Donnerstag und Freitag folgen weitere Tiefausläufer mit Regenfällen und es bleibt mild.

Die Wettermodelle erwarten auch in ungünstigen Lagen durchgehend frostfreies Wetter mit Temperaturen auch in Bodennähe nicht unter +2 Grad.

Wetterochs

P.S.:

Neues von der künstlichen Intelligenz. Hier ein Vergleich des derzeit besten konventionellen Wettermodells IFS (ECMWF) mit neuartigen Wettermodellen, die auf maschinellem Lernen (d.h. auf künstlicher Intelligenz) beruhen. Neu dazugekommen ist mit FuXi ein KI-Wettermodell aus China (Fudan University and Shanghai Qi Zhi Institute):

https://charts.ecmwf.int/products/plwww_3m_fc_aimodels_wp_mean?area=Northern%20Extra-tropics&parameter=Temperature%20850hPa&score=Anomaly%20correlation

Hier sieht man, wie die Vorhersagegüte in Bezug auf die Temperatur in der freien Atmosphäre mit der zeitlichen Länge der Vorhersage abnimmt. Je weniger stark die Kurve absinkt, um so besser also. Und da schmiert das konventionelle IFS im Vergleich zur künstlichen Intelligenz geradezu ab. Bis Tag 5 schlägt sich Google Graphcast am besten, bevor dann FuXi eine (scheinbar) größere Zuverlässigkeit hat. Nach zehn Tagen sind FuXi und Graphcast demnach so gut wie IFS nach achteinhalb bzw. neun Tagen.

Sieht man sich aber nun die Ergebnisse von FuXi im Detail an, erkennt man Erstaunliches. Je weiter die Vorhersage fortschreitet, um so detailärmer werden die Prognosen. Bei Tag 10 sieht das wie eine Klimakarte aus und nicht wie eine echte Wettervorhersage. Insbesondere sind die Luftdruck- und Temperaturgegensätze dann viel zu gering. D.h. alle extremeren Ereignisse wie Sturm oder Starkregen werden weggebügelt, der Regen wird auf riesige Gebiete verschmiert, statt konzentriert an Wetterfronten aufzutreten. In der folgenden Grafik sieht man auch, dass bei FuXi die erwartete Wetteraktivität ab Tag 5 viel zu gering ausfällt.

https://charts.ecmwf.int/products/plwww_3m_fc_aimodels_wp_mean?area=Northern%20Extra-tropics&parameter=Temperature%20850hPa&score=Forecast%20activity

FuXi trickst also sozusagen die eine Statistik aus und fällt bei der anderen durch. Daher haben die FuXi-Prognosen sicherlich einen akademischen, aber keinen praktischen Wert. Somit geht der Titel des derzeit besten Mittelfristmodells (4-10 Tage) an Google Graphcast, welches auch am Tag 10 noch echte Wettervorhersagekarten liefert und keinen konturlosen Brei. Nur minimal schlechter als Graphcast ist übrigens AIFS, die hauseigene KI-Vorhersage des ECMWF, die ebenfalls bis zum Ende meteorologisch sinnvolle und detailreiche Ergebnisse liefert.

Der qualitative Abstand zwischen Graphcast und IFS ist übrigens ungefähr so groß wie der Abstand zwischen IFS und den übrigen konventionellen Wettermodellen (GFS, ICON, etc). D.h. der Vorsprung von Graphcast gegenüber z.B. GFS ist dann schon enorm. Ich verfolge ja die Ergebnisse des Graphcast-Modells regelmäßig und die Überlegenheit macht sich tatsächlich auch in der täglichen Praxis bemerkbar. Insbesondere sind mir bis jetzt bei Graphcast nicht diese spezifischen Schwächen aufgefallen, die bei allen konventionellen Modellen gelegentlich auftreten und zu teilweise skurrilen Entwicklungsvarianten führen, die dann wieder fallengelassen werden.

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Wetter - ein freundliches und 12 Grad mildes Wochenende
Fr 16.02. 09:39
Hallo!

Warmluft bestimmt heute am Freitag tagsüber unser Wetter. Es ist wechselnd bis stark bewölkt mit einzelnen Regenschauern. Maximal werden 16 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus Süd bis Südwest.

Am Abend (ab ca. 19 Uhr) und in der kommenden Nacht zum Samstag überquert uns von Westen her eine Kaltfront mit ihrem Regengebiet. Der in Böen frische Wind dreht dabei von Südwest auf Nordwest.

Morgen am Samstag baut sich bei uns ein Zwischenhoch auf. Es ist wechselnd wolkig mit zeitweiligem Sonnenschein. Die Schauerneigung ist nur gering, meist dürfte es trocken bleiben. Der Nordwestwind ist in Böen in tiefen Lagen mäßig und in höheren Lagen frisch. Mit Höchsttemperaturen von 12 Grad liegen wir immerhin noch 7 Grad über den langjährigen Mittelwerten.

In der Nacht zum Sonntag ist es zeitweise klar und die Temperaturen sinken bis nahe 0 Grad. In ungünstigen Lagen tritt leichter Frost bis -1 Grad auf. Der Wind ist sehr schwach und örtlich bildet sich Nebel.

Der Zwischenhocheinfluss hält auch am Sonntag noch an. Es ist wolkig bis heiter und trocken. Erneut werden maximal 12, vielleicht vereinzelt sogar 13 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus Süd.

Die nächste Kaltfront bringt uns in der Nacht zum Montag zeitweilige Regenfälle. Nachfolgend herrscht in der nächsten Woche unbeständiges Westwetter. Gelegentlich scheint die Sonne, häufig ist es aber bewölkt mit Regenschauern und ab Donnerstag auch wieder mit längerem Regen. Die Temperaturen liegen bei rund 10 Grad. Der Westwind frischt gelegentlich auf.

Örtlichen Nachtfrost erwarten die Wettermodelle höchstens in der Nacht zum Sonntag. Allerdings hat die Erfahrung gezeigt, dass man sich darauf nicht verlassen kann. Es ist immer noch Winter und da kann es bei örtlichem Aufklaren in Tallagen doch ziemlich schnell geringen Frost geben.

Wetterochs

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Wetter - am Donnerstag und Freitag hohe Temperaturen bis 14 Grad
Di 13.02. 23:11
Hallo!

Eine Warmfront bringt uns am Mittwoch einen stark bewölkten bis bedeckten Himmel mit einzelnen Regenfällen. Die Temperaturen liegen bei 9 Grad. Der in Böen in höheren Lagen gelegentlich frische Wind weht aus Süd bis Südwest.

Am Donnerstag ist es überwiegend stark bewölkt. Vereinzelt gibt es kurze Regenschauer. Einzelne Zwischenaufheiterungen treten vor allem südlich einer Linie Bad Windsheim - Fürth - Hersbruck auf. Die Höchsttemperatur beträgt 13 Grad. Der schwache Wind weht aus Süd.

Am Freitag ist es zunächst wechselnd bewölkt mit einzelnen Schauern, bevor uns am späteren Nachmittag von Nordwesten her eine Kaltfront mit ihrem Regenband überquert. Der in Böen frische Wind dreht bei Durchzug der Front von Süd auf West. Maximal werden 14 Grad erreicht.

In der Nacht zum Freitag zieht bei uns eine ungewöhnlich milde Luftmasse durch. So steigen die Temperaturen in 1000 m Höhe vorübergehend auf 11 Grad. Tagsüber mit Sonneneinstrahlung wären da bei uns Temperaturrekorde möglich! In der Nacht haben wir aber eine Inversion mit Temperaturen von nur 7 Grad in Bodennähe.

Am Samstag fließen mit in Böen starken West- bis Nordwestwinden vor allem in höheren Schichten etwas kältere Luftmassen zu uns. Es ist wechselnd bewölkt mit einzelnen Regenschauern. Die Höchsttemperatur beträgt 11 Grad.

Die Entwicklung am Sonntag und Montag ist noch etwas unsicher. Ein Tief zieht von der Nordsee nach Südosten. Bei den einen Modellen schwächt sich das Tief dabei so stark ab, dass es nur Wolkenfelder, aber keinen Regen bringt. Bei den anderen Modellen trübt es am Sonntag ein und gegen Abend kommen Regenfälle auf, die am Montag nur zögerlich wieder abklingen. Die Temperaturen liegen so oder so bei 8 Grad.

Meist bleibt es auch nachts frostfrei. Vor allem in ungünstigen Lagen kommt es aber zu dieser Jahreszeit bei vorübergehendem Aufklaren rasch zu leichtem Frost bis -2 Grad, der von den Wettermodellen nur schwer vorhergesagt werden kann.

Wetterochs

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Wetter - ungewöhnlich mild
Mo 12.02. 22:26
Hallo!

Ein Zwischenhoch bringt uns am Dienstag wechselnd wolkiges und trockenes Wetter mit Zwischenaufheiterungen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 8 Grad. Der in Böen mäßige bis frische Wind weht aus West.

In der Nacht zum Mittwoch ist es anfangs zeitweise klar, bevor in der zweiten Nachthälfte Wolken aufziehen.

Eine Warmfront bringt uns am Mittwoch einen bedeckten Himmel mit einzelnen wenig ergiebigen Regenfällen. Die Temperaturen steigen auf 10 Grad. Der schwache Wind weht aus Südwest.

Am Donnerstag und Freitag haben wir es mit Luft aus dem Seegebiet südwestlich von Spanien zu tun, also aus dem Gebiet, wo die Wassertemperaturen derzeit deutlich höher sind als normal. Es ist stark bewölkt und gelegentlich spitzt die Sonne heraus. Am Freitagabend erreicht uns das Regenband einer Kaltfront, vorher bleibt es trocken. Die Höchsttemperaturen liegen bei 13 bis 14 Grad. Der schwache Wind weht aus Süd. Mit Taupunkten von 10 Grad enthält die Luft viel Wasserdampf. Das fühlt sich schon fast ein bisschen sommerlich an.

Am Samstag und Sonntag gibt es mit auffrischenden Westwinden vor allem in höheren Luftschichten eine Abkühlung, so dass sich Regenschauer bilden. Unsere Höchsttemperaturen gehen aber nur wenig zurück auf 10-12 Grad. Und auch in der nächsten Woche sind die Temperaturen hoch und es bleibt weiterhin frostfrei.

Die Aussichten sind also außerordentlich mild. Aber wie waren die Temperaturen bis jetzt in diesem Februar? Da haben wir bis einschließlich 11. Februar eine fulminante Abweichung von +7 Grad gegenüber dem langjährigen Mittel. Wenn wir dieses Temperaturniveau bis zum Monatsende halten, dann übertreffen wir den bisherigen Februar-Rekord aus dem Jahr 1966 um zwei Grad.

Apropos aktuelle Februar-Wettermeldungen. Da fällt die Station des Deutschen Wetterdienstes am Nürnberger Flughafen mit einer Niederschlagssumme von nur 7 mm auf. Das ist zu wenig, das kann nicht stimmen. Tatsächlich sind in der offiziellen Statistik bei dieser Station die Niederschlagsmengen von drei Tagen als fehlend eingetragen (7. - 9. Februar) bzw. teilweise sind auch noch verfälschte Werte im Umlauf wie z.B. 15 mm beim Hochwassernachrichtendienst. Das ist natürlich ärgerlich, denn diese Werte liefern ja bei neuen Regenfällen die Grundlage für die Abschätzung der Hochwassergefahr. Diese Wetterstation ist übrigens am 26. Juni 2022 schon einmal durch einen Ausfall der Niederschlagserfassung aufgefallen.

Die ebenfalls am Flughafen gelegene Umwelt-Messstation der Stadt Nürnberg kommt gleichzeitig auf plausible 34 mm.

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Wetter - anhaltend mild und unbeständig
So 11.02. 21:15
Hallo!

Am Montag fließt mit in Böen frischen Westwinden feuchte und in höheren Luftschichten auch kältere Luft zu uns. Es ist stark bewölkt mit kurzen Zwischenaufheiterungen und es treten zahlreiche Schauer auf. Maximal werden 9 Grad erreicht.

Obwohl sich bei uns ein Zwischenhoch bildet, klingt die Schauertätigkeit in der Nacht zum Dienstag nur zögerlich ab.

Tagsüber ist es am Dienstag wechselnd wolkig mit Zwischenaufheiterungen. Am Morgen treten letzte Regenschauer auf, ansonsten ist es niederschlagsfrei. Die Temperaturen steigen von 4 Grad am Morgen auf 8 Grad am Nachmittag. Weiterhin gibt es frische Windböen aus West.

In der windschwachen Nacht zum Mittwoch ist es anfangs vorübergehend klar und in ungünstigen Lagen kann geringer Frost auftreten.

Am Mittwoch bringt uns eine Warmfront einen trüben Himmel mit leichten Regenfällen. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages von 2 auf 7 Grad. Der schwache Wind weht aus Süd.

Am Donnerstag und Freitag haben wir hohe Temperaturen von maximal 15 Grad. Dabei ist es wechselnd bewölkt. Wann und wo einzelne Regenfälle auftreten, kann man noch nicht sagen.

Auch am Samstag und Sonntag bleibt es mild mit Temperaturen nahe 10 Grad. Ansonsten streuen die Ergebnisse der Wettermodelle aber. Zu 60 % ist es eher regnerisch, zu 40 % eher trocken mit Zwischenaufheiterungen.

Weiterhin zeigen die Meeresoberflächentemperaturen eine außergewöhnlich große positive Abweichung:

https://climatereanalyzer.org/clim/sst_daily/

Im Nordatlantik sind vor allem die relativ hohen Wassertemperaturen südwestlich von Spanien auffällig. Besonders warm im Vergleich zum langjährigen Mittel ist es dabei zwischen den Kapverdischen Inseln und dem afrikanischen Festland. Betroffen ist hierbei das Gebiet des sogenannten Kanarenstroms, einer vom Nordostpassat angetriebene kalten Meeresströmung. Dieser Nordostpassat wiederum weht am Südostrand des Azorenhochs, welches in den letzten Monaten schwächer war als gewöhnlich (negative Luftdruck-Anomalie). Ausgelöst wurde diese positive Anomalie der Wassertemperaturen also von Passatwinden, die schwächer als gewöhnlich waren.

Keiner weiß, ob es sich bei dieser Anomalie nur um ein vorübergehendes Phänomen handelt, das wieder verschwinden wird. Auffällig ist aber auf jeden Fall, wie großflächig diese positiven Temperaturanomalien auftreten. Wir werden das weiter beobachten.

https://www.ospo.noaa.gov/data/cb/ssta/ssta.daily.current.png

Wetterochs

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Wetter - nicht beständig, erst mild, dann sehr mild
Sa 10.02. 20:34
Hallo!

Wegen eines mittelhohen Wolkenfeldes war es am Samstag nicht so sonnig wie erwartet (*).

Und mit der Sonne wird es wohl am Sonntag gar nicht werden. In der ersten Tageshälfte regnet es zeitweise. Am Nachmittag fällt dann nur noch hier und da mal Nieselregen, aber die Wolkendecke wird wohl nicht aufreißen. Die Temperaturen liegen bei 8 Grad. Der schwache Wind weht aus West.

Am Montag fließt vor allem in höheren Luftschichten kältere Luft zu uns. Das erhöht die Labilität und es bilden sich Regenschauer. Dabei ist es überwiegend stark bewölkt. Um 7 Grad. Der in Böen frische Wind weht aus West.

Am Dienstag macht sich ein schwaches Zwischenhoch bemerkbar. Gelegentlich scheint die Sonne und wahrscheinlich bleibt es überwiegend trocken. Der sehr schwache Wind weht aus West.

Am Mittwoch bringt uns eine Warmfront zeitweilige Regenfälle (um 8 Grad), bevor es dann am Donnerstag auflockert mit Temperaturen bis 13 Grad. Es wehen schwache südliche Winde.

In den Nächten zum Dienstag und zum Mittwoch kann es in ungünstigen Lagen geringen Frost bis -2 Grad geben. Meist dürfte es aber durchgehend frostfrei bleiben.

Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher.

Wetterochs

(*) Während tiefe Wolken die Sonne immer komplett verdecken, ist dies bei mittelhohen Wolken oft nicht der Fall und die zu erwartende Sonnenscheindauer lässt sich alleine aufgrund des mittelhohen Bedeckungsgrades schwer abschätzen. Leider können die Wettermodelle die Sonnenscheindauer nicht direkt vorhersagen, weil diese Größe dafür zu kompliziert ist. Stattdessen liefern sie nur die stundenweise aufsummierte direkt von der Sonne stammende (nicht gestreute) Strahlungsenergie. Mal sehen, ob sich damit eine Verbesserung erreichen lässt, um solche Fehlprognosen in Zukunft zu vermeiden.

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Wetter - am Samstag Sonnenschein und 14 Grad
Do 08.02. 21:14
Hallo!

Auch am Freitag ist es noch regnerisch und das bei hohen Temperaturen bis 12 Grad. Der schwache Wind weht aus Süd.

Am Freitag kommen noch Regenmengen von 7 mm in Ansbach bis 22 mm in Plech zusammen. Die Niederschläge sind aber insgesamt nicht so stark wie ursprünglich erwartet und sie verteilen sich über einen längeren Zeitraum. Daher gibt es kein größeres Hochwasser. Positiv ist noch anzumerken, dass inzwischen auch das weit unter der Oberfläche liegende Grundwasser deutlich ansteigt.

Am Samstag ist es tagsüber niederschlagsfrei und wechselnd bewölkt mit längeren Aufheiterungen vor allem über Mittag. Die Temperaturen liegen bei 14 Grad und der sehr schwache Wind weht aus Ost.

In der Nacht zum Sonntag bringt uns eine Kaltfront von Südwesten her zeitweilige Regenfälle. Am Sonntag klingen diese tagsüber nur zögerlich wieder ab und die Wolkendecke wird wohl geschlossen bleiben. Die Temperaturen schwanken um 8 Grad. Der in Böen frische Wind weht aus West.

Am Montag und Dienstag bestimmt ein schwaches Zwischenhoch zusammen mit der eingeflossenen etwas kälteren Luft unser Wetter. Es ist wechselnd bewölkt, eventuell kann es hier und dort mal ein bisschen regnen. Am Tag bis +8 Grad. Ob es nachts weiter frostfrei bleiben wird, ist unsicher. Einige Varianten zeigen Tiefsttemperaturen bis -3 Grad.

Nochmal zurück zur Wettermail vom vergangenen Samstag. Da ging es um die erweiterten Mittelfristprognosen des ECMWF, die mit erstaunlicher Konsistenz für die nächste Woche eine längere Phase mit leicht unterdurchschnittlichen Temperaturen erwarteten. Nun zeigt aber konträr dazu der normale Hauptlauf des ECMWF in der nächsten Woche einen Temperaturanstieg bis auf 13 Grad am nächsten Donnerstag. Die Lehre daraus: Traue den erweiterten Mittelfristprognosen nicht, auch wenn sie mit einer scheinbar guten Konsistenz daherkommen. Und Prognosen über mehr als zehn Tage erweisen sich immer wieder als nutzlos.

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Wetter - viel Regen, ab Donnerstag Hochwasser
Di 06.02. 22:11
Hallo!

Am Mittwoch erreicht uns von Norden her eine Kaltfront, die vorübergehend zwischen Bamberg und Forchheim stationär wird und sich dann am Donnerstag langsam wieder (als Warmfront) nach Norden zurückbewegt.

Dadurch gibt es am Mittwoch und am Donnerstag bei uns langanhaltende und ergiebige Regenfälle. Meist liegen die Temperaturen recht gleichmäßig bei 10 Grad und der Südwestwind frischt zeitweise auf mit starken und am Mittwoch örtlich sogar stürmischen Böen. Die Gebiete am Main und weiter im Norden kommen in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag in der 1. Tageshälfte vorübergehend auf die Rückseite der Kaltfront mit einem Temperaturrückgang auf 4 Grad und schwachen nördlichen Winden.

In den Gebieten südlich von Nürnberg werden Regenmengen von 20 mm erwartet. Kritisch sieht die Sache ab Nürnberg nordwärts aus mit Mengen von 30 bis 60 mm. Wenn es wirklich so viel regnen sollte, ist wegen der völlig mit Wasser gesättigten Böden (oft noch Pfützen in den Wiesen) mit einem Hochwasser zu rechnen, bei dem auch bebaute Gebiete in größerem Umfang betroffen sein können.

Am Freitag klingen die Regenfälle je nach Wettermodell nur zögerlich oder relativ schnell wieder ab. Die Temperaturen steigen auch im Norden auf 11 Grad. Der in Böen frische Wind dreht auf Süd.

Am Samstag ist es wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen und es ist überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen auf 15 Grad. Der schwache Wind weht aus Ost.

Das Sonntagwetter ist noch unsicher (heiter bis wolkig 13 Grad oder regnerisch bei 8 Grad).

Zu Beginn der nächsten Woche gehen die Temperaturen zumindest vorübergehend zurück. Dann kann nachts auch wieder Frost auftreten (bis -5 Grad) und tagsüber kommen wir nicht über 8 Grad hinaus. Richtig winterlich sieht das aber alles nicht aus.

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Wetter - am Mittwoch und Donnerstag regnerisch, Hochwassergefahr
Mo 05.02. 22:12
Hallo!

Am Dienstag ist es überwiegend stark bewölkt und anders als am Vortag kommt die Sonne nur noch gelegentlich heraus. Vielleicht nieselt es am Morgen in der Fränkischen Schweiz etwas, ansonsten bleibt es niederschlagsfrei. Mit dem in Böen starken bis stürmischen Südwestwind werden weiterhin sehr milde Luftmassen herangeführt mit Temperaturmaxima nahe 10 Grad.

Am Mittwoch und Donnerstag beeinflusst uns eine schleifende Kaltfront, d.h. Front wandert zunächst von Norden her zu uns, bleibt stehen und wird dann rückläufig. Dadurch gibt es länger anhaltende Regenfälle. Die Sache sieht hochwasserverdächtig aus, wobei aber die Prognosen der Wettermodelle für eine konkrete Aussage noch zu stark streuen. Dort, wo die Front am längsten verweilt, dürften 30-50 mm Regen zusammenkommen. Je nachdem wie weit die Front nach Süden vorankommt, bleibt uns entweder der lebhafte Südwestwind erhalten oder es stellen sich vorübergehend schwache Nordwinde ein. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 5 und 12 Grad. Je mehr Wind, um so milder.

Am Freitag und Samstag werden außerordentlich milde Luftmassen zu uns geführt mit Temperaturen bis 15 Grad. Dabei ist es wechselnd bewölkt mit Zwischenaufheiterungen. Gelegentlich regnet es etwas. Die schwachen Winde wehen aus Süd bis Ost. Am Sonntag gehen die Temperaturen etwas zurück auf maximal 12 Grad. Ansonsten ändert sich noch wenig.

Im gesamten Zeitraum bleibt es nachts frostfrei.

Die Tendenz für die nächste Woche ist weiterhin eine deutliche Abkühlung in einen Bereich mit Höchsttemperaturen bis +8 und Tiefsttemperaturen bis -6 Grad. Richtiges Winterwetter mit einer Schneedecke auch in tieferen Lagen wird dabei aber ziemlich sicher nicht herausspringen, weil wegen des schon wieder höheren Sonnenstandes dafür ein kräftigerer Kaltluftvorstoß notwendig wäre.

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