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Wetter - am Donnerstag viel Regen, lokale Überflutungen möglich
Mi 01.02. 23:33
Hallo!

Derzeit verläuft eine stationäre Luftmassengrenze über die Fränkische Schweiz nach Südosten (dort aktuell sogar Gewitter!). Sie trennt mäßig kalte Luft im Nordosten von milderer im Südwesten. An dieser Luftmassengrenze gibt es am Donnerstag lang anhaltende Regenfälle, die in der östlichen Fränkischen Schweiz auch zeitweise in Schnee übergehen. Unter dem Strich sollen Niederschlagsmengen von 15-30 mm zusammenkommen. Da von den gesättigten Böden viel Regenwasser oberflächlich abfließt, muss mit örtlichen Überflutungen gerechnet werden. Es weht ein in Böen starker Westwind, der direkt an der Luftmassengrenze zeitweise abflaut. Die Temperaturen liegen auf den Jurahöhen bei 1-3 und ansonsten bei 6 Grad.

Am Freitag ist die Luftmassengrenze nach Osten abgezogen und wir liegen ganz in der milden Luft. Vom überwiegend bedeckten Himmel fällt gelegentlich etwas Regen. Es ist 7 Grad warm. Der Westwind ist in Böen verbreitet stürmisch.

In der Nacht zum Samstag kommt die Luftmassengrenze von Osten her wieder zurück und bringt uns erneut länger anhaltende Regenfälle. Tagsüber regnet es dann nur noch gelegentlich. Um 6 Grad. Der Wind lässt nach und dreht auf Nordwest.

Die weitere Entwicklung ab Sonntag ist etwas unsicher. Wahrscheinlich setzt eine Beruhigung ein mit letzten Schauern, die teilweise in Schnee übergehend und ab Montag herrscht dann ruhiges Hochdruckwetter mit Temperaturen von +3 Grad am Tag und -6 Grad in der Nacht. Davon deutlich abweichend zeigt das GFS-Modell den Übergang zu Winterwetter. Am Sonntag sinken die Temperaturen und in der Nacht zum Montag schneit es länger anhaltend bei Temperaturen um 0 Grad. Es schließt sich eine frostig-kalte Ostwetterlage an, wobei schon ab Montag Dauerfrost herrscht.

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Wetter - bis Sonntag milde Westwetterlage, ab Montag spätwinterlich kalt
Di 31.01. 23:37
Hallo!

Die kräftige Westströmung mit starken bis stürmischen Böen und zeitweiligen Regenfällen hält bis einschließlich Freitag an. Dabei liegen die Temperaturen höher als bisher erwartet und steigen im Regnitztal von 4 auf 7 Grad. Auf den Jurahöhen ist es zwar zwei Grad kälter, aber da kann sich die Schneedecke auch nicht halten.

Am Samstag und Sonntag bleibt es noch mild mit Temperaturen nahe 7 Grad. Der Westwind lässt etwas nach. Unsicher ist, ob es noch weitere Regenfälle geben wird.

Die Tendenz ab Montag: Beginn einer spätwinterlichen Hochdruckwetterlage. Tagsüber sonnig und bis +4 Grad, in den klaren Nächten Frost bis unter -10 Grad. Beim GFS-Modell liegt das Hoch etwas nördlicher, so dass kräftige Ostwinde aufkommen, die uns sehr kalte Luft, sowie einzelne Schneefälle bringen. Die Wahrscheinlichkeit für diese Dauerfrost-Variante beträgt 20 %.

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Wetter - nasskaltes Westwetter
So 29.01. 23:45
Hallo!

Am Montag stellt sich eine kräftige und mindestens eine Woche anhaltende West- bis Nordwestströmung ein, mit der mäßig kalte Meeresluftmassen herangeführt werden.

Dabei ist es überwiegend stark bewölkt bis bedeckt mit gelegentlichen Zwischenaufheiterungen. Zeitweise fallen Niederschläge, mal als Schnee, mal als Regen.

Unterhalb von 300 m herrschen durchwegs leicht positive Temperaturen. In höheren Lagen können die Temperaturen vor allem nachts auch mal etwas unter 0 Grad sinken.

Der Westwind ist im Mittel mäßig bis frisch und in Böen stark bis stürmisch.

Bei den Niederschlagsmengen gibt es ausgeprägte Luv- und Lee-Effekte. Die Gesamtmengen bis zum Freitagabend liegen zwischen 7 Kilogramm (bzw. Liter Wasser) pro Quadratmeter in Cadolzburg und 27 Kilogramm pro Quadratmeter in Hersbruck.

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Wetter - der Hochnebel will nicht weichen
Sa 28.01. 23:52
Es ist noch keine Auflösung der Hochnebeldecke zu verzeichnen. Da kommen doch allmählich Zweifel auf, ob das morgen am Sonntag wirklich was wird mit dem Sonnenschein. Ganz komisch ist, dass die neuesten Wettermodell-Berechnungen heute am Samstag um 22 Uhr mit einem falschen Anfangszustand gestartet wurden, mit einem klaren Himmel nämlich und nicht mit einem bedeckten. Da kann man dann natürlich alle weiteren Wettermodell-Ergebnisse bezüglich dieser Hochnebeldecke vergessen.

Wetterochs Wettermail - Sa 28.01. 16:15

Hallo!

Auch wenn konkret am Himmel noch keine Anzeichen zu erkennen sind: Die Wettermodelle erwarten eine komplette Auflösung der Hochnebeldecke in den nächsten Minuten gefolgt von einer klaren und -5 bis -10 Grad kalten Nacht zum Sonntag.

Morgen am Sonntag scheint häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Südwest.

Die Nacht zum Montag beginnt klar und windschwach. Die Temperaturen sinken vorübergehend auf -5 Grad. In der zweiten Nachthälfte ziehen Wolken auf, frische Windböen aus Südwest kommen auf und die Temperaturen steigen auf 0 Grad. Niederschläge fallen noch nicht.

Am Montag überquert uns tagsüber der Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über Finnland. Das zugehörige Schneefallgebiet ist ziemlich unergiebig. Maximal kommen auf den Jurahöhen 5 cm Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen recht rasch auf +1 bis +2 Grad, so dass fraglich ist, ob dort überhaupt Schnee liegen bleiben wird. Der Westwind ist in Böen stark bis stürmisch.

Am Dienstag und Mittwoch herrscht weiterhin windiges Westwetter (stürmische Böen), wobei die Temperaturen langsam von +2 auf +4 Grad ansteigen. Immer wieder fällt Regen oder Schneeregen bzw. in höheren Lagen auch Schnee.

Am Donnerstag kommt kältere Meeresluft zu uns. Die Schauer gehen bis in tiefe Lagen in Schnee über und die Frostgrenze sinkt auf 400 m. Der Nordwestwind ist in Böen stark.

Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher. Die eingeflossene Kaltluft könnte unter Hochdruckeinfluss geraten oder aber unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss wieder von milderer Luft verdrängt werden.

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Wetter - morgen am Sonntag endlich mal Sonnenschein
Sa 28.01. 16:15
Hallo!

Auch wenn konkret am Himmel noch keine Anzeichen zu erkennen sind: Die Wettermodelle erwarten eine komplette Auflösung der Hochnebeldecke in den nächsten Minuten gefolgt von einer klaren und -5 bis -10 Grad kalten Nacht zum Sonntag.

Morgen am Sonntag scheint häufig die Sonne und es bleibt niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Südwest.

Die Nacht zum Montag beginnt klar und windschwach. Die Temperaturen sinken vorübergehend auf -5 Grad. In der zweiten Nachthälfte ziehen Wolken auf, frische Windböen aus Südwest kommen auf und die Temperaturen steigen auf 0 Grad. Niederschläge fallen noch nicht.

Am Montag überquert uns tagsüber der Ausläufer eines Sturmtiefs mit Kern über Finnland. Das zugehörige Schneefallgebiet ist ziemlich unergiebig. Maximal kommen auf den Jurahöhen 5 cm Neuschnee zusammen. In tieferen Lagen steigen die Temperaturen recht rasch auf +1 bis +2 Grad, so dass fraglich ist, ob dort überhaupt Schnee liegen bleiben wird. Der Westwind ist in Böen stark bis stürmisch.

Am Dienstag und Mittwoch herrscht weiterhin windiges Westwetter (stürmische Böen), wobei die Temperaturen langsam von +2 auf +4 Grad ansteigen. Immer wieder fällt Regen oder Schneeregen bzw. in höheren Lagen auch Schnee.

Am Donnerstag kommt kältere Meeresluft zu uns. Die Schauer gehen bis in tiefe Lagen in Schnee über und die Frostgrenze sinkt auf 400 m. Der Nordwestwind ist in Böen stark.

Die weitere Entwicklung ab Freitag ist noch unsicher. Die eingeflossene Kaltluft könnte unter Hochdruckeinfluss geraten oder aber unter anhaltendem Tiefdruckeinfluss wieder von milderer Luft verdrängt werden.

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Wetter - Schnee am Montag mit Matsch in tiefen Lagen
Fr 27.01. 12:34
Hallo!

Nieselregen tritt heute am Freitag nicht mehr auf. Der Schneefall, den die Radarbilder zeigen, kommt aber auch nur vereinzelt am Boden an. Er stammt aus 4000 m Höhe und verdunstet zum größten Teil in einer trockenen Luftschicht in 2000 m Höhe.

Morgen am Samstag ist es tagsüber noch überwiegend bedeckt. Einige Wettermodelle halten geringfügigen Schneefall für möglich, wahrscheinlich bleibt es aber niederschlagsfrei. Bis maximal +1 Grad im Regnitztal. Der sehr schwache Wind weht aus Nord.

In der klaren Nacht zum Sonntag kühlt es auf -6 bis -12 Grad ab. Die niedrigeren Werte treten dort auf, wo etwas Schnee liegt.

Am Sonntag ist es heiter bis wolkig, niederschlagsfrei und maximal 0 Grad warm. Der schwache Wind weht aus Südwest.

Am Montag zieht ein Schneefallgebiet durch. In der Fränkischen und Hersbrucker Schweiz gibt es 10 cm Neuschnee. Ansonsten sind die Mengen etwas geringer und unterhalb von 400 m wird es bei leicht positiven Temperaturen auch matschig. Der Westwind frischt in Böen stark bis stürmisch auf.

Am Dienstag und Mittwoch ist es bewölkt mit zeitweiligen Niederschlägen. Die Schneefallgrenze steigt langsam von 300 auf 700 Meter. In tiefen Lagen maximal +2 bzw. +4 Grad. Der Westwind lässt vorübergehend etwas nach, bevor am Mittwoch erneut stürmische Böen auftreten.

Die weitere Entwicklung ab Donnerstag ist noch unsicher.

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P.S.: Heute mal was völlig anderes. Eine Frage, die mich in letzter Zeit umgetrieben hat. Wie kann es eigentlich die Farbe Violett geben?

Schaut man sich das sichtbare Spektrum des Sonnenlichts an, dann hat violettes Licht die kürzeste Wellenlänge. Wird die Wellenlänge noch kürzer, kommt man zur ultravioletten Strahlung, die für unser Auge unsichtbar ist. Blaues Licht hat eine größere Wellenlänge als Violett und bei fortschreitender Vergrößerung der Wellenlänge kommt man über Grün zu Rot, welches dann ins unsichtbare Infrarot übergeht.

Also haben wir am langwelligen Ende des sichtbaren Spektrums Rot und am kurzwelligen Violett.

Wenn man nun in einem einfachen Ansatz davon ausgeht, dass die drei Sorten von Sehzapfen (Sehzellen für das Farbensehen) in unserem Auge jeweils nur für Rot, Grün und Blau zuständig sind, dann kann es eigentlich kein Violett geben. Denn reines Blau regt nur die blauen Sehzapfen an und Violett ist ja sozusagen noch blauer als Blau (noch kürzere Wellenlänge) und kann somit auch nur die für Blau zuständigen Sehzellen anregen. D.h. so wie das sichtbare Spektrum auf der einen Seite von Rot ins Infrarot übergeht, so müsste es auf der anderen Seite vom Blau ins Ultrablau übergehen und nicht vom Violett zum Ultraviolett.

Noch eigenartiger wird die Geschichte aber, wenn man Violett aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau kombiniert. Da enthält Violett kein Grün (war zu erwarten), viel Blau (war auch zu erwarten) und einen Rot-Anteil (Überraschung!). Rot ist deshalb kurios, weil es ja genau vom anderen Ende des Spektrums kommt, also in gewissem Sinn das Gegenteil von Violett darstellt.

Eine kleine Anekdote: Ich kann mich an eine Schulstunde in Physik erinnern, in der der rot-grün-schwache Lehrer bei der Analyse des Lichtspektrums einen Schüler um Hilfe bat. Der angesprochene Schüler errötete dann und musste zugeben, dass auch er eine Rot-Grün-Schwäche hat. Interessant ist nun, dass man bei dieser Farbfehlsichtigkeit kein Violett sieht, sondern nur Blau. Auch das deutet in die Richtung, dass Violett irgendetwas mit den für Rot zuständigen Sehzapfen zu tun hat.

Und tatsächlich: Die Auflösung des Rätsels ist, dass monochromatisches Violett nicht nur die für Blau, sondern in geringerem Maße auch die für Rot zuständigen Sehzellen anspricht.

Bleibt noch die Frage, ob uns die Fähigkeit zwischen Blau und dem angrenzenden Violett unterscheiden zu können, einen evolutionären Vorteil verschafft hat. Man denkt hier gleich an die vielen violetten Früchte. Da ist aber ohne eine Analyse des Spektrums nicht klar, ob das monochromatische Violett überhaupt beteiligt ist oder ob es sich um eine Blau-Rot-Mischung handelt, zu deren Erkennung man diese spezielle Violett-Eigenschaft der Sehzellen gar nicht braucht. Denn die Frage ob ein "echtes" Violett vorliegt oder nur eine Mischung aus Blaut und Rot, können wir mit unseren Augen nicht beantworten und die nach denselben Prinzipien arbeitenden Digitalkameras helfen da auch nicht weiter.


https://midimagic.sgc-hosting.com/huvision.htm

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Wetter - in der Nacht zum Sonntag -8 Grad
Fr 27.01. 00:16
Hallo!

Mit dem Schnee wurde es nichts am Donnerstag, weiterhin fiel gefrierender Sprühregen(*). Mit Temperaturen bis maximal -0,2 Grad (Bamberg) war es kälter als erwartet.

Nach den neuesten Radardaten gibt es heute am Freitag nun doch noch die von den Wettermodellen schon länger erwarteten leichten Schneefälle. Im Regnitztal sollen tagsüber Temperaturen bis +1 Grad erreicht werden. Die Temperaturprognose könnte hier erneut etwas zu hoch liegen. Der schwache Wind weht aus Nord.

Hoher Luftdruck bestimmt am Samstag unser Wetter. Absinkvorgänge beginnen die tiefe Wolkendecke aufzulösen. Niederschläge fallen nicht mehr. Bis +1 Grad. Es weht ein schwacher Nordwind.

In der klaren Nacht zum Sonntag kühlt es kräftig ab auf -8 Grad.

Am Sonntag ist es heiter bis wolkig ohne Niederschläge, d.h. häufig scheint die Sonne! Maximal werden 0 Grad erreicht. Der schwache Wind weht aus Südwest.

Am Montag ist es bedeckte mit zeitweiligen Schnee- bzw. in tiefen Lagen auch Schneeregenfällen. Die Frostgrenze liegt bei 450 m. Der Südwestwind ist in Böen stark bis stürmisch.

Auch am Dienstag und Mittwoch ist es überwiegend bedeckt mit zeitweiligen Niederschlägen, die allmählich bis in die Hochlagen in Regen übergehen. Die Temperaturen steigen von +1 auf +3 Grad. Der Südwestwind lässt ein bisschen nach, ist aber in Böen immer noch stark.

Wetterochs

(*) Wie in der letzten Wettermail angemerkt besteht der Hochnebel aus unterkühlten Wassertröpfchen, also aus flüssigem Wasser mit negativen Temperaturen (in diesem Fall nahe -5 Grad). Die Bildung von Schnee setzt ein, wenn sich unterkühlte Wassertröpfchen in festes Eis verwandeln (Eiskerne). Es wurde aber richtig angemerkt, dass ein gefrorenes Wassertröpfchen noch kein Schnee ist, sondern einfach nur ein winziges Eiskügelchen. Schnee entsteht erst durch das Nebeneinander von unterkühlten Wassertröpfchen und diesen Eiskernen. Weil die Wassermoleküle im Eis fester gebunden sind als im flüssigen Wasser, fangen die Eiskerne den von den Wassertröpfchen abgegebenen Wasserdampf ein, so dass er sich in Form von Eiskristallen anlagert. Schnee ist also so eine Art Reif, der sich aber nicht an Gegenständen, sondern an in der Luft schwebenden Eiskernen anlagert.

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Wetter - erst ruhig, ab Montag wechselhaftes Westwetter
Do 26.01. 00:06
Hallo!

Am Donnerstag und Freitag ist es weiterhin überwiegend bedeckt durch eine tiefe Wolkendecke. Dabei sinkt vorübergehend der Luftdruck deutlich ab und ausgelöst durch leichte Hebungsvorgänge schneit es zeitweise ganz leicht. Für eine richtige Schneedecke sind die Mengen aber nicht ausreichend, vor allem nicht unterhalb von 350 m, wo die Temperaturen tagsüber ein wenig über 0 Grad ansteigen. Der schwache Wind weht aus Nord.

Aktuell wird auch lokal gefrierender Sprühregen beobachtet, der aber den Wettermodellen zufolge rasch abklingen soll. Der Hochnebel besteht ja aus unterkühlten Wassertröpfchen mit Temperaturen nahe -5 Grad. Das sind für eine Wolke ziemlich hohe Temperaturen und so kann es passieren, dass diese Niesel-Tröpfchen direkt nach unten fallen und nicht zu Schneegriesel oder Schneeflocken gefrieren.

Am Samstag und Sonntag bestimmt hoher Luftdruck unser Wetter. Die tiefe Wolkendecke könnte am ehesten am Sonntag mal auflockern. Niederschläge fallen nicht mehr. Am Tag bis +1 Grad in tiefen Lagen, nachts Frost bis -3 Grad. Es weht kaum ein Windhauch.

Am Montag weht dann ein ganz anderer Wind, ein im Mittel frischer und in Böen stürmischer Westwind nämlich. Und der bringt uns Wolkenfelder mit zeitweiligen Schnee- bzw. in tiefen Lagen auch Schneeregenfällen. Die Frostgrenze liegt bei 500 m.

Bei vorübergehend nachlassenden Westwinden gibt es am Dienstag noch einzelne Schneeschauer. In den Frühstunden kann auch in tiefen Lagen geringer Frost auftreten, tagsüber liegt die Frostgrenze bei 400 m.

Im weiteren Verlauf der nächsten Woche hält das wechselhafte Westwetter an, wobei aber die Temperaturen deutlich ansteigen, so dass bis in die Hochlagen Tauwetter einsetzt.

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Wetter - mäßig kalt, wenig los, erst in der Nacht zum Montag wird es lebhafter
Mo 23.01. 21:01
Hallo!

Am Montag gab es in der Hochnebeldecke unerwartet viel sonnige Lücken. Die Satellitenbilder deuten auf einen Zusammenhang zwischen der Hochnebelauflösung und einem am Vormittag durchziehenden Wolkenfeld hin. Als Ursache kommt hier die Abgabe von Wärmestrahlung aus dem Wolkenfeld in das darunterliegende Hochnebelgebiet in Frage.

Am Dienstag und Mittwoch ist es überwiegend bedeckt durch eine Hochnebeldecke mit Untergrenze in 600-700 m Höhe. Am Tag bis +4 Grad, nachts nahe 0 Grad. Der Nordostwind ist zwar im Mittel nur schwach, aber durch die Turbulenzen unter dem Hochnebel doch leicht böig und damit recht unangenehm. Es bleibt niederschlagsfrei.

Am Donnerstag und Freitag beeinflusst uns eine schwache Kaltfront. Weiterhin ist es überwiegend bedeckt. Gelegentlich kann es leicht schneien. Am Samstag herrscht dann wieder niederschlagsfreies Hochdruckwetter mit der Neigung zu Hochnebel. Am Tag bis +2 Grad, nachts herrscht allgemein geringer Frost. Der schwache Wind dreht in der Nacht zum Donnerstag auf West und anschließend auf Nord.

Im Vorfeld eines atlantischen Frontensystems ist es am Sonntag tagsüber heiter bis wolkig und trocken bei maximal +2 Grad. Allmählich kommt eine Brise aus West auf.

In der Nacht zum Montag erfassen uns dann die Tiefausläufer. Dabei frischt der Westwind in Böen stark auf und zeitweise schneit es. Unterhalb von 400 m dürften die Temperaturen dabei leicht positiv sein (Schneematsch).

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Wetter - weiterhin mäßig kalt, nennenswerte Niederschläge frühestens ab Samstag
So 22.01. 20:51
Hallo!

Von Montag bis Mittwoch herrscht ruhiges und niederschlagsfreies Hochdruckwetter. Aber wie so oft im Winter bringt uns auch dieses Hoch nur wenig Sonnenschein. Schuld ist eine Inversion in rund 1000 m Höhe, unter der sich Schichtbewölkung ausbreitet. Bisweilen werden solche Schichtwolken auch als "Hochnebel" bezeichnet, wahrscheinlich weil sie sich häufig aus Bodennebel entwickeln (was in diesem Fall aber nicht zutrifft). Am Montag und Mittwoch werden +2 bis +3 und am Dienstag +3 bis +5 Grad erreicht. In den Nächten zum Dienstag und zum Mittwoch bleiben die Temperaturen meist im leicht positiven Bereich. Die dünne Schneedecke wird unter diesen Umständen nicht lange durchhalten. Die schwachen Winde wehen aus Nordost bis Ost.

Von Donnerstag bis Samstag haben wir dann keine Hochdruckwetterlage mehr, sondern eine Tiefdruckwetterlage. Allerdings hat diese nur wenig Dynamik, so dass die vorherrschend nördlichen Winde schwach bleiben. In höheren Luftschichten gibt es einen deutlichen Temperaturrückgang (in 2000 m Höhe von 0 auf -7 Grad), so dass es keine Inversion und damit auch keinen Hochnebel mehr gibt. Stattdessen ist es wechselnd bis stark bewölkt. Nennenswerte Schneefälle treten frühestens am Samstag auf, zuvor flöckelt es höchstens mal unbedeutend. Am Tag in tiefen Lagen bis +2 Grad, nachts Frost bis -4 Grad.

Für den nächsten Sonntag wird eine Umstellung hin zu einer windigen und niederschlagsreichen Westwetterlage erwartet. In tiefen Lagen sieht das nach einer matschigen und nasskalten Sache aus, während es oberhalb von 500 m viel Neuschnee geben sollte.

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